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Volvo Schutzengel

Schwedische Schutzengel: Der Volvo als Lebensretter.

Volvo Schutzengel

Weltweit gibt es seit Jahrzehnten unzählige Volvo Fans. Doch die überzeugtesten Anhänger dürften diejenigen sein, die einem Volvo ihr Leben verdanken. Und einige von ihnen haben sich in einer außergewöhnlichen Vereinigung zusammengefunden: dem „Volvo rettete mein Leben"-Club („Volvo Saved My Life Club"), der in diesem Jahr sein 20-jähriges Jubiläum feiert. Er wurde einst auf der Automobilmesse „New York Auto Show" gegründet und zählt mittlerweile 1.500 Mitglieder. Sie alle waren in schwere Verkehrs-unfälle verwickelt und sind überzeugt, dass sie ihr Überleben einzig und allein der Marke Volvo verdanken.

Zu den jüngsten Clubmitgliedern zählt Marcus Mendoza aus Camarillo bei Los Angeles. Im September 2009 war er mit einem Volvo S70 Baujahr 1999 unterwegs, den er kurz zuvor als 17-Jähriger von seiner Großmutter erhalten hatte. Als Marcus eine Kreuzung überquert, rammt ihn ein anderes Fahrzeug mit hoher Geschwindigkeit von hinten und schleudert den Volvo gegen einen Baum. Die Rettungskräfte der Feuerwehr benötigen 20 Minuten, um das Wrack aufzuschneiden und ihn zu befreien. Marcus bricht sich Arm, Bein und Nase und erleidet zahlreiche Schnittverletzungen - aber er lebt. „Die Feuerwehrleute sagten uns, dass er überlebt hat, weil er in einem Volvo saß", sagt sein Vater Fernando Mendoza.

Mendoza berichtete Volvo ausführlich von dem Unfall, anschließend wurde sein Sohn in den Club aufgenommen, der inzwischen 1.500 Mitglieder zählt. Die Mitgliedschaft erfolgt nicht automatisch, denn jeder Fall wird von den Volvo Experten eingehend geprüft. Volvo hat mit Einverständnis der Betroffenen mehrere Unfallberichte im Internet veröffentlicht. Weitere Berichte finden sich in dem Buch „Volvo rettete mein Leben" („Volvo Saved My Life"), das Fotos der Betroffenen sowie der zerstörten Fahrzeuge zeigt. Zum Jahresbeginn wurde in den USA bereits die dritte Auflage veröffentlicht.

Zugleich nutzt Volvo Unfallberichte zur Optimierung seiner Sicherheitstechniken. Als erster Hersteller hat Volvo bereits 1970 eine eigene Forschungsgruppe für Verkehrsunfälle gegründet. Die Experten haben seither über 35.000 Unfälle in Schweden analysiert, an denen ein Volvo beteiligt war. Ihre Erkenntnisse fließen unter anderem in die Entwicklung neuer Sicherheitssysteme. Dazu zählt beispielsweise das Schleudertrauma-Schutzsystem WHIPS (Whiplash Protection System), das seit 2000 zur Serienausstattung aller neuen Volvo Fahrzeuge zählt. WHIPS reduziert das Risiko einer Halswirbelverletzung nachweislich um 33 Prozent und das von Langzeitschäden um 53 Prozent.

Darüber hinaus hat sich der schwedische Premium-Automobilhersteller auf dem Gebiet der automobilen Sicherheit ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Bereits 2020 soll kein Insasse eines Volvo bei einem Unfall mehr schwere oder gar tödliche Verletzungen erleiden. Um dieses Ziel eines „No-Crash-Cars" zu erreichen, rüstet der schwedische Hersteller seine Fahrzeuge mit innovativen Sicherheitstechniken und Präventiv-Systemen aus. Jüngste Entwicklung ist die weltweit einzigartige Fußgängererkennung mit automatischer Vollbremsung, die für die neuen Modelle Volvo S60 und Volvo V60 verfügbar ist. Beide Fahrzeuge sind zudem serienmäßig mit dem City Safety System ausgestattet, das insbesondere für den Stadtverkehr entwickelt wurde. Das innovative System kann Auffahrunfälle bis zu einem Tempo von 30 km/h verhindern oder zumindest die Unfallfolgen drastisch reduzieren.

Foto: Volvo Logo

 
 
 
 
   
 
   
 
 
 
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