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Toyota
Hybrid-Zukunft
Schwerpunkt liegt eindeutig bei der Hybridtechnologie. |
Toyota Hybrid-Zukunft
Vor einigen Jahren noch als Toyotas Irrweg belächelt,
hat sich der umweltschonende und energiesparende
Hybridantrieb inzwischen auf breiter Front durchgesetzt.
In den kommenden Jahren werden so gut wie alle Hersteller
Modelle mit dieser Technologie auf den Markt bringen.
Doch während diese Unternehmen noch an ihrer
Strategie arbeiten, bereitet sich Marktführer
Toyota bereits auf den nächsten Schritt vor.
"Von 2010 an wollen wir eine jährliche
Produktion von einer Million Hybridfahrzeugen erreichen.
Die Hybridtechnologie ist für uns eine Schlüsseltechnik",
erklärte Toyotas Vorstandsvorsitzender Katsuaki
Watanabe am Rande der Automesse in Tokio. Und: "Wir
arbeiten zurzeit sehr intensiv daran, die Komponenten
des Hybridantriebs in Bezug auf Größe,
Gewicht und Kosten zu halbieren, um dieses Ziel
zu erreichen und so viele Modelle wie möglich
damit auszurüsten."
Ein reines Elektrofahrzeug wird es, so Watanabe,
von Toyota nicht geben. "Unser Schwerpunkt
liegt eindeutig bei der Hybridtechnologie. Wir halten
sie für den besseren Weg, um unsere Vorstellung
einer nachhaltigen Mobilität zu erreichen."
Zu den geplanten neuen Modellen wird in absehbarer
Zeit auch ein Sportwagen gehören, der aktuell
noch im Hybridangebot fehlt. In diesem Modell werden
dann nach Angaben von Toyotas Entwicklungsvorstand
Kazuo Okamoto auch Lithium-Ionen-Akkus zum Einsatz
kommen. Die entscheidende Aufgabe der Entwickler
wird aber, so Okamoto, die Kostenreduzierung sein.
"Wir sind da auf einem guten Weg. Vom ersten
zum zweiten Prius haben wir die Kosten für
die Hybridtechnik bereits halbiert, und das wird
uns wiederum beim nächsten Prius gelingen."
Der nächste Prius, von dem es auch eine Kombiversion
geben wird, kommt allerdings noch mit den bewährten
Nickel- Metallhydrid-Akkus auf den Markt.
"Der Unterschied zwischen Lithium-Ionen- und
Nickel-Metallhydrid-Akkus ist nicht so gravierend.
Allerdings brauchen wir die Lithium-Akkus für
unsere Plug-in-Modelle, die an der Steckdose aufgeladen
werden können, weil sie die besseren Speichereigenschaften
haben", erklärt Okamoto. In einem weiteren
Schritt wird die Hybridtechnologie bei Toyota in
der Zeit nach 2010, so Okamoto, nach und nach die
Rolle des Standardantriebs übernehmen. "Das
wird sich ganz natürlich so ergeben, und ich
würde mich nicht wundern, wenn auch die anderen
Hersteller verstärkt diesen Weg gehen, wenn
sie den Kohlendioxidausstoß wirksam bekämpfen
wollen." Dabei wird nach Okamotos Vorstellungen
der Vollhybrid die treibende Kraft werden. "Wir
wollen uns auf den Vollhybrid konzentrieren."
Deshalb hat Toyota auch die ausschließlich
in Japan angebotene Baureihe Crown vom Mildhybrid
auf Vollhybrid aufgerüstet. Auch der Übergang
zur Brennstoffzelle wird, so sieht Okamoto die Zukunft,
von der Hybrid-Infrastruktur profitieren. In diesen
Bereich investiert Toyota unverändert viel
Entwicklungsarbeit. Denn: "Wenn man nicht über
die Zukunft nachdenkt, muss man nicht so hart arbeiten." |
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