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Toyota
Studie 1/X
Sparsam durch Leichtbau:
Studie 1/X auf der Tokyo Motorshow. |
Toyota Studie 1/X
Mit dem 1/X - gesprochen "one X", präsentiert
Toyota auf der 40. Tokyo Motor Show ein Konzeptfahrzeug,
welches das Thema Umweltverträglichkeit neu
definiert. Entwicklungsziel der Studie war es, den
Verbrauch des aktuellen Hybrid-Modells Prius von
5,1 Liter auf 100 Kilometern annähernd zu halbieren,
ohne dabei Einschränkungen beim Platzangebot
in Kauf nehmen zu müssen. So entstand ein besonders
leichtes und aerodynamisch optimiertes Automobil,
das bei einer Außenlänge von lediglich
3,90 Metern vier Personen den gleichen Raum bietet
wie der Prius. Ursächlich dafür ist zum
einen der relativ lange Radstand von 2,60 Metern.
Zum anderen profitieren die Fahrgäste von der
intelligenten Platzierung der Antriebseinheit unter
den Rücksitzen.
Beim 1/X nutzt Toyota die Vorteile der Plug-In-Hybridtechnologie
weiter aus, indem der zum System gehörende
Verbrennungsmotor durch die größere elektrische
Kapazität des Antriebs konsequent minimiert
wird. So genügt dem Konzeptfahrzeug ein lediglich
500 Kubikzentimeter großer Zweizylinder um
im Gesamtsystem für die gewünschten Fahrleistungen
zu sorgen. Der Verbrennungsmotor ist zudem als Flex-Fuel
ausgelegt. Er kann wahlweise mit herkömmlichem
Benzin oder mit Bio-Ethanol betrieben werden. Dadurch
minieren sich die CO2-Emissionen der Studie weiter.
Mit der Plug-In-Technik erweitert Toyota die Optionen
des rein elektrischen und damit lokal emissionsfreien
Betriebs des Fahrzeugs. Zusätzlich zur Ladung
der Hybridbatterie im Fahrbetrieb, beispielsweise
durch Rückgewinnung der Bremsenergie, hat der
Fahrzeugbesitzer die Möglichkeit, Energie aus
einer herkömmlichen Steckdose zu laden.
Das konsequente Verkleinern des Verbrennungsmotors
im Hybridsystem geht einher mit der Minimierung
des Fahrzeuggewichtes. Der 1/X wiegt mit 420 Kilogramm
lediglich Drittel des aktuellen Prius. Ursächlich
dafür ist die weitgehende Verwendung von Kohlefaserverbundstoffen,
wie sie auch für die Monocoques von Formel-1-Fahrzeugen
verwendet werden. So bestehen die Fahrzeugstruktur
des 1/X sowie wesentliche Karosserieteile aus diesem
Hightechmaterial. Zum geringen Gewicht der Studie
tragen auch die Sitze bei. Sie konnten dank der
Verwendung von Netzmaterial besonders leicht und
dünnwandig ausfallen. Der gewohnte Komfort
eines herkömmlichen Sitzes bleibt dabei erhalten.
Trotz großzügiger Verglasung trägt
auch das Dach seinen Teil zum geringen Gewicht des
1/X bei. Es besteht aus Kunststoffen, die die natürliche
Struktur von Pflanzenfasern darstellen und das Licht
sanft gefiltert ins Innere lassen.
Im Bestreben, ein Automobil zu entwickeln, das besonders
rücksichtsvoll mit seiner Umwelt umgeht, haben
die Techniker für den 1/X Reifen und Räder
entwickelt, die im Regen möglichst wenig Wasser
aufwirbeln und so weder die Sicht anderer Fahrzeuge
verschlechtern noch Passanten nassspritzen. Dabei
profitierten die Reifentechniker vom geringen Gewicht
des 1/X, weil sie so schmalere und leichtere Reifen
nutzen konnten.
Auch akustisch ist der Fahrer im 1/X direkt mit
seiner Umwelt verbunden. Die Studie verfügt
über kleine "Ohren", die die Umgebungsgeräusche
beispielsweise in der Stadt ins Innere übertragen.
Dabei werden die eigentliche Fahrgeräusche
und unangenehme, hochfrequente Töne herausgefiltert.
Auf dem Weg hin zu Automobilen, die den künftigen
Ansprüchen der Gesellschaft an verantwortungsvolle
Mobilität gerecht werden, ist der 1/X für
Toyota ein weiterer wichtiger Schritt. |
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