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Toyota
Prius Plug-in Hybrid
US-Debüt des Toyota Prius Plug-in auf
der Los Angeles Auto Show. |
Toyota Prius Plug-in
Hybrid
Als Nordamerika-Premiere hat Toyota auf der Los
Angeles Auto Show jetzt den Prius Plug-in Hybrid
(PHV) vorgestellt. Auf das Messedebüt folgt
ein weltweites Demonstrationsprogramm mit mehr
als 500 Exemplaren des Prius PHV, die außerdem
in Japan und Europa an Unternehmen und Regierungsbehörden
ausgeliefert werden. Ziel dieser Programme ist
eine eingehende Analyse des Nutzerverhaltens und
der Kundenerwartungen. Daten wie der Kraftstoffverbrauch,
Ladezyklen und die Reichweite im rein elektrischen
Fahrmodus werden dabei permanent aufgezeichnet
und ausgewertet.
Der Toyota Prius Plug-in Hybrid basiert auf der
dritten Modellgeneration des Prius und kombiniert
als erstes Toyota Modell den leistungsstarken
Vollhybridantrieb mit einer Lithium-Ionen-Batterie,
die auch an haushaltsübliche Steckdosen aufgeladen
werden kann. Dadurch ist das Fahrzeug in der Lage,
mit höherer Geschwindigkeit und für
längere Distanzen im rein elektrischen Betrieb
zu fahren. Bis zu 20 Kilometer können im
Stadtverkehr vollkommen emissionsfrei zurückgelegt
werden. Derzeit haben die wenigsten Autofahrer
bei den heute stadtüblichen Parkplätzen
Zugang zu einer Steckdose. Daher wird bei einer
zukünftig möglichen Plug-in Serienproduktion,
keinesfalls die bewährte Voll-Hybrid Technik
ersetzt, sondern als Modellvariante ergänzt
werden.
In Europa werden die Fahrzeuge nach aktuellem
Stand in Frankreich, Deutschland, Portugal und
Großbritannien an Kunden verleast. In den
USA wurde kürzlich eine Kooperation mit der
Universität in Boulder im Bundesstaat Colorado
geschlossen. Weitere Projekte sind derzeit für
Kalifornien, New York, Washington D.C., Oregon
und Pennsylvania geplant.
Als Energiespeicher im Prius PHV dient die von
Toyota und dem Joint-Venture-Partner Panasonic
Electric Vehicle Energy (PEVE) entwickelte Lithium-Ionen-Batterie.
Anfang November hat die Fertigung der Lithium-Ionen-Batterien
im japanischen Werk Teiho begonnen. PEVE ist der
weltweit führende Hersteller von Nickel-Metallhydrid-Akkus
für den Einsatz in Automobilen. Bislang wurden
mehr als 2,1 Millionen Einheiten dieses Typs produziert,
die aufgrund ihrer geringen Kosten, der herausragenden
Qualität und hohen Zuverlässigkeit für
konventionelle Hybridfahrzeuge besonders eignen.
Lithium-Ionen-Batterien erfüllen die Anforderungen
vor allem für den Einsatz in reinen Elektrofahrzeugen
und damit auch bei Plug-in-Hybriden. Dank ihrer
höheren Energiedichte speichern sie mehr
"Kilometer Reichweite" pro Kilogramm.
Durch die höhere Zellspannung (3,6V statt
1,2V) ergibt sich bei Dauernutzung auch weniger
Abwärme.
Allerdings sind die Produktionskosten deutlich
höher als bei Nickel-Metallhydrid-Batterien.
Die Lithium-Ionen-Akkus für den Einsatz im
Plug-in wurden drei Jahre lang in großangelegten
Feldversuchen in Nordamerika, Japan und Europa
getestet. Diese Tests bestätigten die Zuverlässigkeit
und lassen erwarten, dass die Dauerhaltbarkeit
dieses Batterietyps künftig ähnlich
hoch sein wird wie heute bereits die NiMH Technik.
Foto: Toyota Prius Plug-in Hybrid
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