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Skoda Superb   Skoda - Techno Classica

Skoda Superb auf der 20. Techno Classica in Essen.

Skoda - Techno Classica

Ganz im Zeichen des Skoda Superb steht der Auftritt des tschechischen Traditionsherstellers auf der 20. Techno Classica Essen. Der Bau von großen, komfortablen Fahrzeugen ist eine wichtige Konstante in der mehr als 110-jährigen Firmengeschichte von Skoda Auto. Sieben stattliche Limousinen aus unterschiedlichen Epochen des 20. Jahrhunderts sind auf dem Skoda Stand in der Halle 7 zu bewundern.

Damit knüpft Skoda Auto an die Weltpremiere des neuen Superb auf dem Genfer Automobilsalon an. Denn die exquisiten Exponate in Essen sind die Urahnen des Flaggschiffs der Marke mit dem geflügelten Pfeil im Logo. Um sie einer großen Öffentlichkeit präsentieren zu können, öffnet nicht nur das Werksmuseum in Mladá Boleslav seine Tore und bringt einige seiner kostbarsten Ausstellungsstücke zur Traditions-Weltmesse. Auch passionierte Skoda Sammler stellen historisch wertvolle und liebevoll restaurierte Fahrzeuge aus den Jahren 1925 bis 1948 zur Verfügung. Auf dem Skoda Stand lädt das lichte, gemütliche „Café Superb“ die Besucher zum Verweilen ein. Die historischen Shell-Zapfsäulen vermitteln dazu zünftiges Tankstellenambiente.

Die stilvolle Atmosphäre bietet eine passende Kulisse für die umfassendste Schau großer Skoda Automobile, die in Deutschland je zu sehen war. Im Mittelpunkt stehen drei Skoda Superb Limousinen aus den 30er und 40er Jahren, die die verschiedenen Entwicklungsstufen der Baureihe markieren.

Dazu kommen mit einer gerade restaurierten Skoda 645 Limousine (1930) und einem Laurin&Klement 110 Phaeton (1925) zwei Vorläufer der Superb Baureihe. Ergänzt wird die historische Schau des Automobilherstellers aus Tschechien durch ein Restaurationsobjekt: einen Skoda 645 als Bestattungswagen. Mit dem Skoda 860 Cabriolet de Ville (1932) zeigt die Marke auf der Techno Classica ein Prunkstück aus der Sammlung in Mladá Boleslav. Von diesem Flaggschiff mit dem 60 PS starken Achtzylinder-Reihenmotor wurden insgesamt nur 49 Exemplare gebaut. Das Auto, das in den frühen 1930er Jahre zu den europäischen Luxuswagen zählte, gehört heute zum tschechischen Kulturgut.

Die Ära der Superb Baureihe bei Skoda begann 1934 mit der Präsentation des Fahrgestells noch ohne Karosserie beim Prager Automobilsalon. Die ersten Autos wurden 1935 ausgeliefert. Das Premierenfahrzeug fuhr der damalige Fabrikdirektor Karel Loevenstein. Die wichtigste technische Besonderheit des neuen Spitzenmodells waren die hydraulischen Bremsen – ein Novum in der Produktions-Geschichte von Skoda.

Vor genau 70 Jahren entwickelten die Skoda Ingenieure für den Superb einen neuen Motor mit modernem Zylinderkopf. Ein solches Modell wird ebenso in Essen gezeigt wie der ein Jahr später vorgestellte Superb 4000, von dem insgesamt nur zehn Autos gebaut wurden. Dieser Skoda Superb verfügte – wie bereits der 860 – über einen Achtzylinder-Motor.
 
 
 
 
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