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Nissan mit Nettogewinn von 2,4 Milliarden Euro im ersten Halbjahr.

Nissan Gewinn

Das Unternehmen hat in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres seinen Betriebsgewinn deutlich gesteigert und ein stabiles Umsatzwachstum verzeichnet. Die hohe Nachfrage nach neuen Modellen in Nordamerika und Westeuropa, anhaltende Kosteneinsparungen und Wechselkurs-Korrekturen zwischen Yen und US-Dollar glichen die schwierigen Marktbedingungen in Japan und verschiedenen Schwellenländern aus.

Der Betriebsgewinn stieg in den ersten sechs Monaten auf 395 Milliarden Yen (2,9 Milliarden Euro). Der Nettoumsatz kletterte gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 15,3 Prozent auf 5,93 Billionen Yen (43,9 Milliarden Euro), was einer Umsatzrendite von 6,7 Prozent entspricht.

„Nissan hat im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres ein solides Umsatzwachstum und eine verbesserte Profitabilität erzielt, was insbesondere an der ermutigenden Nachfrage nach unseren neuen Modellen in Nordamerika und am Umschwung in Westeuropa lag. Dadurch konnten wir Unbeständigkeiten anderer Märkte kompensieren“, erklärt Carlos Ghosn, Präsident und Chief Executive Officer (CEO) von Nissan.

Auf der Management-Pro-Forma-Basis, die die proportionale Konsolidierung der Ergebnisse des Nissan Joint-Ventures in China berücksichtigt, betrug der von April bis September 2015 erzielte Nettoumsatz 6,45 Billionen Yen (47,7 Milliarden Euro), ein Plus von 14,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der operative Gewinn stieg um 38,8 Prozent auf 461,6 Milliarden Yen (3,4 Milliarden Euro), was eine Umsatzrendite von 7,2 Prozent ergibt.

Nissan verkaufte im ersten Geschäftshalbjahr weltweit 2,62 Millionen Fahrzeuge. Das ist ein Plus von 1,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Die Verbesserungen bei Umsatz und Einnahmen sind insbesondere dem starken Wachstum in Nordamerika zu verdanken, wo die Limousine Altima und das SUV Rogue beliebt sind, und einer vielversprechenden Entwicklung in Westeuropa, wo Modelle wie die Crossover Qashqai und X-Trail stark nachgefragt werden. In China verzeichnete die Pkw-Sparte von Nissan innerhalb der ersten neun Monate einen Anstieg von 9,5 Prozent auf 722.000 Einheiten. Obwohl sich die Nachfrage in Japan und verschiedenen Schwellenländern verlangsamte, profitierte das Unternehmen vom stabilen Gesamtabsatz jener Modelle, die auf der von der Renault-Nissan Allianz selbst entwickelten „Common Module Family“-Plattform basieren.

Nissan bleibt zudem weltweit führend bei Elektroautos: Der kumulative Absatz nähert sich der 200.000er Marke. Im Zuge seiner Null-Emissions-Strategie hat das Unternehmen im September einen vollelektrischen Nissan Leaf mit neuer, nun 30 kWh großer Batterie vorgestellt, wodurch sich die Reichweite um mehr als 20 Prozent verlängert.

Foto: Nissan Logo

 
 
 
 
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