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Nissan PIVO3   Nissan PIVO3

City-Floh kann auf der Stelle wenden.

Nissan PIVO3

Mit der Studie PIVO3, die auf der 42. Tokyo Motor Show (3. - 11. Dezember 2011) als Weltpremiere gezeigt wird, gibt Nissan einen ersten Ausblick auf ein rein elektrisch angetriebenes Stadtfahrzeug der Zukunft. Anders als bei den an gleicher Stelle 2005 und 2007 gezeigten Vorläufern gleichen Namen handelt es sich um kein reines Showcar, sondern eine deutlich realistischere Studie mit Anklängen an das aktuelle Nissan Design. Vom ursprünglichen PIVO übernommen hat Nissan unter anderen das 2+1-Sitzkonzept, die Radnabenmotoren und die Steuerung über Drive-by-Wire-Systeme. Neu sind die Vernetzung des Fahrzeugs mit der Elektromobilitäts-Infrastruktur und dem Cloud Computing, die dem Nutzer zahlreiche neue Mobilitätslösungen in Aussicht stellen. Dazu zählen ein automatisches Einparksystem und die Fähigkeit zum ebenfalls selbstständigen Aufladen der Batterien. Zudem kann PIVO3 dank einer im Vergleich zur Vorderachse schmaleren hinteren Spur und gegenläufig mitlenkender Hinterräder nahezu auf der Stelle drehen.

Es begann 2005 auf der Tokyo Motor Show mit dem ersten PIVO mit drehbarer Kabine und niedlichem Knutschkugel-Design. Seitdem hat Nissan sechs weitere Elektrowagen-Studien öffentlich gezeigt - jede für sich aufregend gezeichnet und mit CO2-freier Antriebstechnik bestückt. Der als nunmehr achter Vertreter dieser Reihe in Tokio gezeigte PIVO3 will jedoch mehr sein als nur ein „Showcar" - vielmehr definiert ihn Nissan als realistischen Vorschlag für ein Pendler-und Stadtmobil der näheren Zukunft. Denn vom PIVO2 unterscheidet sich das dritte Glied in der Reihe durch ein leichter für die Serie umsetzbares Konzept und ein erweitertes Mobilitätsspektrum. So schafft der PIVO3 den Schritt von einer imaginären Zukunfts-Welt zum realen Einsatz in den Megacitys des Jahres 2015 bis 2020.

Francois Bancon, Deputy Division General Manager für Produktstrategie und -planung, sagt zur Mission des PIVO3: „Jedes der acht zwischen 2005 und 2011 von Nissan gezeigten Elektrowagen-Konzepte sprach unterschiedliche Bedürfnisse, Zielgruppen, Lebensstile und Märkte an. Durch die Arbeit an den PIVO-Studien haben wir besonders viel über die Mobilitätswünsche von Stadtbewohnern gelernt. Dieses angesammelte Wissen kommt nun dem PIVO3 zugute: Ein ultrakompakter Wagen für den Pendlerverkehr, zugeschnitten auf Singles oder Paare, die in einem städtischen Umfeld leben und einen urbanen Lebensstil genießen."

Das leidige Thema Nummer Eins in der Stadt, die Parkplatzsuche, könnte sich für die Besitzer eines PIVO3 künftig von selbst erledigen. Denn dank des automatischen Einparksystems AVP (Automated Valet Parking) ist der PIVO3 mit der ihn umgebenden Infrastruktur vernetzt und ihn der Lage, mit dieser bidirektional zu kommunizieren. Vorbei die Zeiten, in denen der Fahrer mühsam nach einem Parkplatz suchen, das Auto noch selbst einparken und sich den genauen Stellplatz merken musste. Denn PIVO3 kann entsprechend ausgerüstete (freie) Parkboxen orten und eigenständig ansteuern. Während der oder die Besitzer beim Einkaufen sind oder geschäftliche Dinge erledigen, lädt der Nissan seine Batterien automatisch auf oder verkauft überschüssige Energie ins öffentliche Netz. Per Anruf vom Smartphone können die Besitzer den PIVO3 am Ende des Stadtbummels sogar zurück zur Parkplatzausfahrt oder zu einem anderen Treffpunkt in der Nähe beordern.

Der Nissan PIVO3 ist knapp unter drei Meter lang und bietet drei Insassen in einer 1+2-Sitzanordnung Platz. Dank elektrischer Radnabenmotoren, einer im Vergleich zu vorne schmaleren hinteren Spurbreite und gegen die Fahrtrichtung mitlenkender Hinterräder kann der Stadtfloh praktisch auf der Stelle wenden. Ist die Straße mindestens vier Meter breit, gelingt dem PIVO3 ohne Einlegen des Rückwärtsgangs ein lupenreiner U-turn. Zum Vergleich: Ein konventionelles Auto braucht für die gleiche Übung eine acht bis zehn Meter breite Fläche. „Das Ergebnis ist ein neues Gefühl von Freiheit, weil man sich mit diesem Auto fast so wie ein Fußgänger bewegen kann", sagt Francois Bancon.

Äußerlich unterscheidet sich der Nissan PIVO3 radikal von seinen Vorgängern PIVO und PIVO2. Setzten diese doch mit ihrem kugelförmigen Aufbau und extrem kleinen Rädern ganz auf den Charme des Kindchenschemas. Auch Anklänge zu den aus japanischen Zeichentrickfilmen bekannten Pokemon-Figuren waren vorhanden. Der PIVO3 hingegen gibt sich im Vergleich erwachsener, selbstbewusster und zugleich abgeklärter. Die aus dem Grundkörper herauswachsenden vorderen Kotflügel visualisieren ebenso Agilität und Dynamik wie die steil nach oben gezogene und dabei die Seitenflanke teilende Karosserie-Sicke. Die angedeutete Keilform und - abgesehen von den Kotflügeln - betont scharfen Ecken und Kanten sorgen für einen selbstbewussten Auftritt. Und anders als bei PIVO und PIVO2 zeigt die Gestaltung des Kühlergrills samt Markenlogo und Scheinwerferform deutliche Anklänge an die aktuelle Design-DNA von Nissan.

Foto: Nissan PIVO3

 
 
 
 
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