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Nissan
350Z
3,5-Liter-V6 der VQ-Reihe legt um zwölf
auf 313 PS zu. Drehmomentbestwert steigt auf
358 Nm an. Modifizierte Motorhaube mit „Power“-Buckel.
Neue Farben für Exterieur und Interieur.
Neue Reifen steigern den Abrollkomfort. |
Nissan 350Z
Auf dem Genfer Salon feiert die jüngste Auflage
des Nissan 350Z Europapremiere. Die nunmehr vierte
Generation seines seit 14 Jahren vom Ward’s
Auto World Magazine ununterbrochen unter die „zehn
besten Motoren der Welt“ gewählten Motors
legte nochmals um zwölf auf jetzt 313 PS (oder
230 kW) bei 6.800/min zu. Das maximale Drehmoment
von 358 Nm (zuvor: 353) steht bei 4.800 Umdrehungen
an; die Maximaldrehzahl stieg um weitere 500 auf
7.500/min. Fast 80 Prozent aller Teile des VQ35HR-Triebwerks
sind neu. Die Verbesserungen spiegeln sich in einem
noch spontaneren Ansprechverhalten sowie einer zügigeren
Beschleunigung wider. Darüber hinaus sank der
Schwerpunkt zugunsten eines noch schienenartigeren
Handlings um weitere 15 Millimeter.
Ein neuer, zweiflutiger Einlasskrümmer mit
symmetrisch angeordneten und gleich langen Ansaugrohren
trägt entscheidend zur Leistungssteigerung
bei. Die Anlage bewirkt einen Staudruckeffekt, der
bei 100 km/h zu einem Leistungs-Plus von 3 PS und
einem sonoreren Ansauggeräusch führt.
Die variable Ventilsteuerung arbeitet mit einem
nochmals vergrößerten Verstellbereich,
während identisch lange Auslasskanäle
den Abgasgegendruck im System senken. Beide Maßnahmen
heben die Drehmomentkurve im unteren und mittleren
Drehzahlbereich an. Damit das Aggregat den Kraftschub
auch klaglos verkraftet, nahmen die Nissan-Ingenieure
eine Reihe motorinterner Änderungen vor. Zunächst
verstärkten sie die Kurbelwellenzapfen und
–bolzen, dann fügten sie an der Unterseite
des Motors einen Leiterrahmen („bed-plate“)
an, der versteifend wirkt und Vibrationen eliminiert.
Ein zweiter Klopfsensor, asymmetrische Kolbenschäfte,
ein effizienteres Kühlsystem und Iridium-Zündkerzen
fördern eine optimale Verbrennung, während
die Erhöhung des Verdichtungsverhältnisses
von 10,3 auf 10,6:1 vor allem im oberen Drehzahlbereich
mehr Leistung freisetzt.
Trotz der tiefgreifenden Modifikationen blieben
das Gewicht und der Verbrauch des in klassischer
Manier längs eingebauten und komplett in Aluminium
gefertigten Triebwerks gleich. Von außen ist
der jüngste Nissan 350Z an der im mittleren
Bereich leicht gewölbten Motorhaube zu erkennen.
Erst dieser „Power“-Buckel schuf den
für die neue Ansauganlage benötigten Platz
– und weckt nun Anklänge an die Haube
des Ur-240Z aus dem Jahr 1969.
Drei neue Farben erhöhen die optischen Reize
des 350Z. Das neue „Temper Orange“ erhielt
eine subtile Grünbeimischung, die bevorzugt
bei weichem Licht erstrahlt und dem Äußeren
des Sportwagens eine überraschende Note verleiht.
Des Weiteren ergänzen „Precision Grey“
und „Night Blue“ die Farbpalette. Im
Interieur kommt zusätzlich eine neue Lederausstattung
namens „Frost Grey“ zum Einsatz - ein
blasser Ton, der den Innenraum noch hochwertiger
wirken lässt. Eine weitere Neuerung sind aktive
Kopfstützen, die das Risiko von Halswirbelverletzungen
bei einem Heckaufprall verringern. Last but not
least bescheren Bridgestone-Potenza-Reifen des neuen
Typs RE050A einen höheren Laufkomfort bei zugleich
unverändert hohem Grip-Niveau.
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