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Nissan NV400   Nissan NV400

NV400-Varianten mit Front- und Heckantrieb sowie drei Tonnagen.

Nissan NV400

Nissan hat sich zum Ziel gesetzt, binnen drei Jahren seinen Anteil am europäischen Markt für leichte Nutzfahrzeuge zu verdoppeln. Mit dem Marktstart des neuen großen Transporters NV400 nimmt dieser Plan konkret Gestalt an.

Der NV400 wurde zusammen mit Allianz-Partner Renault entwickelt, ist dabei aber in seinem Auftritt ein unverwechselbarer Nissan. Seine charakterstarke Frontpartie wurde im Nissan Design Center Europe (NDE) gezeichnet und erinnert an das „Gesicht" der Nissan 4x4-Baureihen Pathfinder und Navara. Der NV400 erhielt nicht nur eine eigenständige Motorhaube - auch die vorderen Kotflügel, die Scheinwerfer, der mit einem Wabengitter hinterlegte Grill und der Frontstoßfänger wurden speziell für ihn entworfen und vom Nissan Technical Center Europe umgesetzt. Das Resultat ist eine robuste und bodenständige Optik, die den Einsatzzweck des Fahrzeugs eindeutig widerspiegelt.

Hinter der selbstbewussten Optik des neuen NV400 verbergen sich viele Talente: Denn mit zulässigen Gesamtgewichten zwischen 2,8 und 4,5 Tonnen, bis zu 17 m3 Laderaum und Anhängelasten von maximal drei Tonnen ist der Nissan Van unter seinesgleichen ein echtes Multitalent.

Erstmals eröffnet Nissan beim NV400 Kunden die Wahl zwischen einem Modell mit Front- oder Heckantrieb. Außerdem sind drei verschiedene Radstände, vier unterschiedliche Gesamtlängen, drei unterschiedliche Höhen und Laderäume mit Volumina zwischen 8 und 17 m3 im Angebot. Der neue Common-Rail-Turbodieselmotor gelangt in drei unterschiedlichen Leistungsstufen sowie in Kombination mit einem manuellen Sechsganggetriebe zum Einbau.

In Deutschland, Österreich und der Schweiz bietet Nissan den NV400 zum Marktstart im November als dreisitzigen Kastenwagen (mit Front- und Heckantrieb sowie in den Ausstattungen Pro und Comfort) sowie als neunsitzigen Kombi (mit Frontantrieb) an. In Zukunft sollen weitere Aufbauarten wie der Pritschenwagen und der Dreiseitenkipper als Einzel- und Doppelkabine sowie ein Kofferaufbau als Einrechnungsgeschäft das Sortiment nach und nach erweitern. Auch Fahrgestelle mit Führerhaus werden dabei sein, auf die spezialisierte Karosseriebauer nachträglich Spezialaufbauten montieren können.

Allein schon die Alternative zwischen Front- und Heckantrieb gestattet Kunden nun eine noch spezifischere Konfiguration. Der Frontantrieb bedeutet nicht nur weniger Gewicht, sondern auch eine größere Zuladung, eine niedrigere Ladekante und einen geringeren Verbrauch. Der Heckantrieb dagegen ermöglicht mehr Freiraum für Sonderaufbauten und - dank höherer Achs- und Anhängelast - den Einsatz unter erschwerten Bedingungen. Um die Traktion an der Antriebsachse weiter zu erhöhen, bietet Nissan für heckgetriebene NV400 auf Wunsch daher auch Zwillingsreifen an.

Die vom Konzernpartner Renault entwickelte Kraftquelle ist für alle NV400 in der Basis identisch: ein Vierzylinder-Turbodiesel mit Partikelfilter, Direkteinspritzung und Vierventil-Kopf. Nur die Leistungsstufen differieren zwischen 74 kW (100 PS), 92 kW (125 PS) und 107 kW (146 PS). Obwohl mit 2,3 Liter Hubraum etwas kleiner als der 2,5 Liter dCi im Interstar, glänzt das Triebwerk mit auf 285, 310 beziehungsweise 350 Nm erhöhten Drehmomentspitzen. Alle Motoren unterbieten die Grenzwerte der Euro-5-Norm und konsumieren in Verbindung mit Frontantrieb zwischen 8,2 und 8,3 Liter Diesel auf 100 Kilometern. Die auf 40.000 Kilometer oder zwei Jahre gestreckten Ölwechselintervalle sowie eine wartungsfreie Steuerkette halten die Unterhaltskosten zusätzlich gering.

An der vorderen Einzelradaufhängung des Nissan NV400 kommen Pseudo-McPherson-Federbeine, doppelte Dreiecksquerlenker, Schraubenfedern und ein Querstabilisator zum Einsatz. Je nach gewähltem Antriebsstrang finden sich an der hinteren Rohrprofilachse eine (Frontantrieb), zwei (Heckantrieb) oder drei (Heckantrieb mit Zwillingsreifen) Parabelfedern.

Die neu konzipierte Kabine des NV400 hat Nissan zugunsten einer größeren Beinfreiheit im Vergleich zum Interstar verlängert; die Sitze wurden zugleich etwas länger und breiter. Zu den wichtigsten Sicherheitsbausteinen zählen ein Fahrerairbag, ABS mit EBV sowie ab der Ausstattung Comfort ein ESP (elektronisches Stabilitätsprogramm). Licht- und Regensensor, Nebelscheinwerfer und eine Geschwindigkeitsregelanlage samt Geschwindigkeitsbegrenzer kommen bei der Version mit 150-PS-Motor dazu; beim 6,85 Meter (L4) langen Kastenwagen und NV400 Kombi sorgt darüber hinaus ein Beifahrer-Airbag (beim Kombi nochmals ergänzt um einen Seitenairbag für den Fahrer) für optimalen Insassenschutz.

Foto: Nissan NV400

 
 
 
 
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