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Nissan
Crossover Juke
Kompakter SUV Nissan Juke mischt das B-Segment
neu auf. |
Nissan Crossover Juke
Nissan enthüllt heute zum ersten Mal sein
komplett neu entwickeltes und kompaktes Crossover-Modell,
den Juke. Die Jukebox auf Rädern kombiniert
auf bislang einmalige Weise die Robustheit eines
SUV mit den dynamischen Linien eines Sportwagens
– eine Gen-Kreuzung, die den Markt für
kleine und kompakte Wagen um maskuline und sportliche
Attribute bereichern wird.
Das neue Modell versteht sich als erfrischende
Alternative für Kunden, denen die konventionellen
Angebote im B-Segment schlicht und einfach zu
langweilig sind. Die Entscheidung für den
ersten kleinen Crossover spiegelt die Philosophie
Nissans wider, auf den europäischen Märkten
bislang gültige Konventionen infrage zu stellen.
„In den letzten fünf Jahren haben wir
auf dem gesättigten europäischen Markt
beachtliche Zuwächse erzielt. Erreicht wurde
dies durch mutige neue Fahrzeugkonzepte und den
Verzicht auf Neuauflagen traditioneller C- und
D-Segment-Fahrzeuge. Los ging es mit dem Murano,
dem – in weitaus größeren Stückzahlen
– der QASHQAI folgte. In weniger als drei
Jahren haben wir von dieser Baureihe in Europa
über 500.000 Einheiten verkauft – ein
Ergebnis, das unsere Erwartungen weit übertroffen
hat“, sagt Colin Dodge, Executive Vice President,
Nissan Co., Ltd.
Der neue Juke wird an zwei Nissan-Standorten vom
Band laufen: in Sunderland (England) und Oppama
(Japan). Um ihn auf einem Band mit den Baureihen
NOTE und QASHQAI bauen zu können, hat Nissan
nochmals 60 Millionen Euro investiert und damit
1.000 Arbeitsplätze in Sunderland selbst
und weitere 2.000 in der Zulieferkette gesichert.
Der Juke feiert auf dem Genfer Automobil Salon
seine Weltpremiere. Der Verkaufsstart für
den japanischen JUKE erfolgt im Sommer; in Europa
und Nordamerika ist die Markteinführung für
den Herbst geplant.
Aus Designersicht gibt sich der Unterbau des Juke
mit großen Felgen und breiten Reifen, erhöhter
Bodenfreiheit und robustem Habitus ganz SUV-like.
Im Gegensatz dazu steht die obere Karosseriehälfte
– mit ihrer hohen Gürtellinie, der
wie bei einem Visier zugespitzten Seitenfenster-Grafik
und der abfallenden Dachlinie. Der (zweitürige)
Coupé-Effekt wird durch die im hinteren
Türrahmen versteckt angebrachten Türgriffe
noch verstärkt.
Innen setzten die Nissan Designer das Sportwagen-Thema
fort: Die auf den Fahrer zugeschnittene Kabine
wird von einer Mittelkonsole dominiert, bei deren
Form sich die Kreativen von einem Motorrad-Tank
inspirieren ließen. Die in hochglänzendem
Finish ausgeführte Konsole verbreitet schon
allein eine positive Grundstimmung. Die große
Heckklappe und eine flexible Ladezone mit teils
versteckten Ablagemöglichkeiten sorgen zugleich
für eine hohe Praktikabilität im Alltag.
In seiner Rede aus Anlass der Pariser Premiere
sagte Shiro Nakamura, Nissan Senior Vice President
Design und Chief Creative Officer: „Wir
wollten an den Konventionen rütteln. Ich
bin wirklich überzeugt, dass der Juke den
Kunden etwas Anderes bringen wird – ein
etwas emotionaleres, energiegeladeneres und maskulineres
Kompaktauto.“
Der Juke hat einen Radstand von 2.530 Millimetern
und nutzt die Renault/Nissan-Allianz-Plattform
„B“ als Basis. Er ist 4.135 Millimeter
lang, 1.765 Millimeter breit und 1.570 Millimeter
hoch. Alle Versionen sind mit einer Einzelradaufhängung
an McPherson-Federbeinen ausgestattet; die Verbundlenker-Hinterachse
der Fronttriebler wird bei den Allradmodellen
durch eine vom QASHQAI abgeleitete Multi-link-Konstruktion
ersetzt.
Der für den Juke genutzte Allradantrieb stellt
eine Weiterentwicklung des elektronisch gesteuerten
ALL-MODE-4x4i-Systems von Nissan dar. Anstatt
das Antriebsmoment nur variabel von vorn nach
hinten zu verteilen, regelt das neue System dies
zusätzlich auch zwischen den beiden Hinterrädern.
Ziel ist es, dem äußeren Hinterrad
zusätzlich bis zu 50 Prozent des Drehmoments
zuzuführen, um bei strammer Kurvenfahrt ein
Untersteuern (das Auto drängt mit den Rädern
zum Kurvenaußenrand) zu eliminieren. Diese
erweiterte Funktion ist eine Premiere im B-Segment
und wird bis dato nur in wenigen Oberklassefahrzeugen
angeboten.
Zum Marktstart in Europa wird Nissan drei verschiedene
Motoren für den Juke anbieten: Einen Diesel
und zwei 1,6 Liter große Benziner, die alle
die neue Euro-5-Norm erfüllen. Als Spitzentriebwerk
tritt ein Ottomotor mit Direkteinspritzung und
Turboaufladung neu in Erscheinung. Das intern
unter der Bezeichnung MR16DDT geführte Aggregat
ist mit 140 kW (190 PS) und einem maximalen Drehmoment
von 240 Nm eines der stärksten seiner Klasse.
Die Kraft liegt auf dem Niveau eines 2,5 Liter
großen Saugmotors - mit dem Verbrauch eines
weitaus kleineren Triebwerks. Beim zweiten Benziner
handelt es sich um ein neues Mitglied aus der
bewährten HR-Motorenfamilie. Der sehr leichte
und reibungsarme Vierventiler mit Codenamen HR16DE
leistet 86 kW (117 PS) und verfügt zwecks
einer noch feineren Zerstäubung des Kraftstoffs
über zwei Einspritzdüsen pro Zylinder.
Der 1,5-Liter-Turbodiesel mit Common-Rail-Einspritzung
(dCi) gibt 81 kW (110 PS) frei – doch noch
mehr als die Nennleistung beeindrucken jene maximal
240 Nm an Drehmoment, die eine schaltfaule und
damit verbrauchs- und emissionsarme Fahrweise
erlauben. Die Version mit Frontantrieb und aufgeladenem
Benzin-Direkteinspritzer wird mit einem manuellen
Sechsganggetriebe angeboten. In der Variante 1,6i
Turbo mit Allradantrieb ist das CVT-M6-Automatikgetriebe
serienmäßig installiert.
Der 1,6-Liter-Sauger erhält ab Werk ein Fünfgang-Schaltgetriebe
zur Seite, ist auf Wunsch aber ebenfalls mit einem
weiter entwickelten XTRONIC-CVT kombinierbar.
Für den Juke 1.5 dCi hat Nissan einen Sechsgang-Handschalter
vorgesehen.
Foto: Nissan Juke
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