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Nissan Elektrowagen-Studie Land Glider   Nissan Tokyo Motor Show

Zweisitzige Elektrowagen-Studie Land Glider mit aktiver Neigetechnik.

Nissan Tokyo Motor Show

Die 41. Tokyo Motor Show (24. Oktober – 4. November) steht für Nissan ganz im Zeichen umweltfreundlicher Mobilität. Mit der zweisitzigen Studie Land Glider zeigt das Unternehmen ein neues Konzept für ein wendiges und zugleich extrem umweltfreundliches Stadtauto. Als technische Besonderheit kann sich der vierrädrige Zweisitzer in Kurven wie ein Motorrad um bis zu 17 Grad zur Seite legen. Die Insassen sitzen hintereinander und werden mit der Kraft von zwei im Heck untergebrachten Elektromotoren CO2-neutral durch die Stadt befördert.

Zusätzlich feiert auf dem Gelände der Makuhari Messe im Tokioer Stadtteil Chiba der Nissan LEAF seine weltweite Publikumspremiere. Mit der zur Kompaktklasse zählenden Schräghecklimousine leitet Nissan ab dem nächsten Jahr eine neue Ära emissionsarmer Mobilität ein. Das auf den Transport von bis zu fünf Erwachsenen ausgelegte Auto ist das weltweit erste rein elektrisch betriebene mittelgroße Serienfahrzeug. Lithium-Ionen-Batterien ermöglichen eine Reichweite von über 160 Kilometer. Ende 2010 kommt der als Weltauto konzipierte LEAF (englisch für: „Blatt“) in den USA, Japan und Europa auf den Markt.

Ihre Japan-Premiere gibt die erstmals auf dem Genfer Salon gezeigte Studie Qazana. Mit diesem im europäischen Nissan-Designcenter in London gezeichneten Crossover erfindet Nissan die Gattung des kompakten Fünftürers neu. Bei der Formfindung des allradgetriebenen Modells ließen sich die Designer von so unterschiedlichen Vorbildern wie Motorrädern und Strandbuggies inspirieren. Als kleiner Bruder des ebenso unkonventionell konzipierten QASHQAI läuft die Serienversion des Qazana ab 2010 im britischen Nissan-Werk Sunderland vom Band.

Weitere – jedoch nur für den japanischen Markt bestimmte – Nissan-Neuheiten in Tokio sind der zur Klasse der einheimischen „K“-cars zählende Kleinwagen ROOX und eine Taxiversion des Transporters NV200 Vanette. Der 3,40 Meter lange ROOX stellt mit einer Innenraumlänge von 2,08 Metern und einer nutzbaren Breite von 1,37 Metern eine extrem effiziente Raumaufteilung unter Beweis. Zwei Schiebetüren erleichtern den Ein- und Ausstieg in den Fond. Die Taxi-Ausführung des Transporters NV200 Vanette bietet großzügigen Raum für maximal fünf Personen; zusätzlich ist sie vom japanischen Ministerium für Land, Infrastruktur und Transport als behindertengerechtes Transportmittel eingestuft. Um diesen Status zu erlangen, muss die Mitnahme eines Rollstuhlfahrers möglich sein.

Abgerundet werden die Nissan-News mit der jüngsten Generation stufenloser CVT-Getriebe. Das zusammen mit dem Nissan-Tochterunternehmen JATCO entwickelte XTRONIC CVT baut dank der Kombination mit einem Zusatzgetriebe zehn Prozent kürzer und 13 Prozent leichter als eine konventionelle CVT-Box. Dank einer von 6,0:1 auf 7,3:1 erweiterten Spreizung des nutzbaren Übersetzungsverhältnisses eröffnet es im Vergleich zu anderen stufenlos variablen Getrieben ein deutlich besseres Ansprechverhalten beim Anfahren und Beschleunigen.

Die Konzeptstudie Land Glider: Das Beste aus Auto und Motorrad
Auf der Suche nach einer neuen Form der Zero-Emission-Mobilität kombinierten die Nissan Designer Elemente eines Motorrads mit denen eines Kleinwagens. Herausgekommen ist die erstmals auf der Tokyo Motor Show präsentierte Studie Land Glider – ein auf zwei hintereinander sitzende Passagiere zugeschnittener Stadtwagen mit vier Rädern und aktiver Neigetechnik.

Da schon bald rund die Hälfte der Weltbevölkerung in großen Städten leben wird, nahmen die geistigen Väter des Land Gilders die Wendigkeit und das Freiheitsgefühl eines Motorrads als Grundlage ihres Konzepts. Daraus ergab sich fast automatisch eine Tandem-Sitzanordnung sowie eine sehr schlanke Karosserie, welche die Insassen wie ein Kokon umhüllt. Bei Kurvenfahrt kann sich der Land Glider dank aktiver Sturzverstellung um bis zu 17 Grad zur Seite neigen – eine Fähigkeit, die sowohl Zwei- wie Vierradfans begeistern dürfte. Sensoren für die Geschwindigkeit, den Lenkwinkel und die Gierrate ermitteln blitzschnell den jeweils günstigsten Neigungswinkel. Vorteil dieser Technik ist neben dem Zugewinn an Fahrspaß eine auf 1,10 Meter limitierte Fahrzeugbreite. Zusammen mit den ebenfalls schmalen Reifen ergibt sich so ein luftwiderstandsarmer und ultramoderner Karosseriekörper, dessen Dach wie die Kanzel eines Segelflugzeugs wirkt.

Die von Lithium-Ionen-Batterien versorgten Elektromotoren sind nahe der Hinterachse angeordnet. Über ein induktives, sprich kontaktloses Aufladesystem können die Speicher überall dort nachgeladen werden, wo eine entsprechende Infrastruktur existiert. Wie zum Beispiel im Bereich großer Supermärkte oder Autobahnraststätten.

Zum Schutze der Insassen hat Nissan den Land Glider mit einem Kollisionsvermeidungssystem ausgestattet. Die außen an der Karosserie platzierten Sensoren reagieren nach dem gleichen Prinzip, nach dem Fische in einem dichten Schwarm Kontakte mit Artgenossen vermeiden.
Zwar ist der Land Glider zunächst nur eine Konzeptstudie für die Tokyo Motor Show. Doch sieht das Unternehmen in der spannenden Kombination aus Auto und Motorrad mehr als nur eine Fingerübung seiner Designer. Im Gegenteil könnte ein künftiger Nissan-Kleinwagen für überfüllte Megacities einmal so oder ganz ähnlich aussehen.

Foto: Nissan Elektrowagen-Studie Land Glider

 
 
 
 
   
 
   
 
 
 
  © baba grafik & design