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Nissan
Studie Bevel
Konzept-Studie der Zukunft setzt auf maximale
Funktionalität.
Asymmetrisches Design mit Drei-Zonen-Interieur. |
Nissan Studie Bevel
Die von Nissan auf der Detroit Motor Show als Weltpremiere
gezeigte Konzeptstudie Bevel wagt einen Ausblick
in die fernere Zukunft des SUV (Sport Utility Vehicle).
Dabei räumt sie gründlich mit Stereotypen
auf: Nicht die Bedürfnisse der Mitreisenden
standen für die Designer des kalifornischen
Designcenters in La Jolla (bei San Diego) im Vordergrund,
sondern jene des Besitzers. Der ist männlich,
zwischen 45 und 60 Jahre alt und sucht ein praktisches
Gefährt zur Ausübung seiner breit gefächerten
Aktivitäten. Dabei hilft ihm im Bevel ein sehr
funktionaler Laderaum, der als verlängerte
Werkbank konzipiert ist.
Zu dem in drei unterschiedliche Zonen aufgeteilten
Interieur zählen des weiteren ein hypermodernes
Digital-Cockpit und eine komfortable Komfort-Zone
rund um den Fahrersitz. Die Türanordnung (eine
Flügeltür auf der Fahrer-, zwei gegenläufig
öffnende Türen auf der Beifahrerseite)
ist ebenso asymmetrisch ausgelegt wie das Glasdach,
in das Solarzellen und ein innovatives Dachträgersystem
integriert sind. Aber auch für die Mitnahme
von Haustieren bietet das 4,39 Meter lange SUV interessante
Lösungen. Als Antrieb für den Bevel käme
für Nissan ein durchzugsstarker und umweltfreundlicher
2,5-Liter-V6-Motor mit angeschlossenem Hybridsystem
infrage. Die Steuerung von Lenkung, Drosselklappe
und Bremsen erfolgt über drahtlose „by
wire“-Systeme.
„Wir sehen eine große Chance, den Markt
für SUV-Modelle deutlich auszuweiten“,
ist Bruce Campbell, Vize-Präsident Design,
Nissan Design America Inc., überzeugt. „In
Zukunft könnte diese Fahrzeuggattung noch viel
stärker auf die multifunktionalen Anforderungen
ihrer Nutzer eingehen. Wie das funktionieren könnte,
wollen wir in Detroit mit dem Bevel demonstrieren.“
„Der Bevel ist als Fahrzeug für Alltagshelden
konzipiert“, fährt Campbell fort. „für
den guten Mann von nebenan, der einem Nachbarn oder
Freund gerne einmal unter die Arme greift.“
Als Kernzielgruppe hat Nissan männliche Personen
zwischen 45 und 60 ausgemacht, deren Leben durch
mannigfaltige Interessen geprägt ist. Zur Ausübung
ihrer Hobbies oder Dienste im Umfeld ihrer Gemeinde
brauchen sie weder einen schweren Pick-Up noch eine
siebensitzige Großraumlimousine. Im Gegenteil:
Da sie den Wagen zu 90 Prozent der Zeit ohnehin
alleine fahren, nutzen sie ihn bevorzugt als verlängerte
Werkbank oder Heimwerkergarage.
Mit einem Radstand von 2,93 Metern liegt der Bevel
von den Abmessungen ziemlich genau zwischen den
Nissan-Baureihen Murano (SUV, 2,82 Meter) und Quest
(Großraumlimousine, 3,14 Meter). Die knappen
vorderen und hinteren Überhänge limitieren
die Länge auf 4,39 Meter. Mit 1,62 Meter Höhe
ist der Bevel knapp sieben Zentimeter flacher als
der Murano – dank des sehr niedrigen Ladebodens
ist die nutzbare Laderaumhöhe jedoch identisch.
Die Vorteile des asymmetrischen Konzepts des Nissan
Bevel werden vor allem beim Arrangement der Türen
deutlich. Die Fahrertür mit großzügig
geschnittenem Seitenfenster ist extrem lang und
schwenkt an einem komplexen System aus vier Streben
in zwei Stufen nach oben. Die hintere Seitenpartie
ist bis auf einen kleinen, horizontalen Fensterschlitz
voll geschlossen. „Das Interieur ist so vielfältig
nutzbar, dass wir den Anteil an Glas mit Absicht
klein gehalten haben. So verwehren wir allzu neugierigen
Augen den Einblick von außen“, betont
Designer Campbell. |
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