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Nissan QAZANA   Nissan QAZANA

Crossover-Studie QAZANA erfindet den kompakten Fünftürer neu.

Nissan QAZANA

Als Alternative in der Kompaktklasse hat der Nissan QASHQAI eines der umkämpftesten Segmente des Automobilmarkts erfolgreich aufgemischt. Nach diesem überwältigenden Erfolg stellten sich die Nissan Designer die Frage, wie ein ähnliches Konzept die Klasse der noch kompakteren Fünftürer in Zukunft beeinflussen könnte.

„Der Qazana ist eine Konzeptstudie und wurde speziell für den Genfer Salon aufgebaut. Doch sollte er nicht als reines Showcar abgetan werden. Im Gegenteil gibt er einen klaren Hinweis darauf, wie ein künftiger Kompaktwagen von Nissan aussehen könnte.“

Autos sind lange genug langweilig gewesen. In großen Stückzahlen produzierte Modelle mögen perfekt von A nach B fahren. Doch manchmal ziehen Fahrer die nonkonformistische Strecke vor.
Zum Glück hat Nissan eine Antwort. Getrieben von dem Wunsch, hinter dem Lenkrad eine gute Portion Spaß zu erleben, zeigt das Unternehmen in Genf mit dem Qazana, dass langweiliges Fahren bald der Vergangenheit angehören könnte.

Offiziell handelt es sich um ein Showcar. Er zeigt, wie ein Kleinwagen der Zukunft aussehen könnte. Da Nissan aber bereits kommuniziert hat, dass ein kleiner Bruder des QASHQAI künftig im Werk Sunderland gebaut werden wird, sollte seine Bedeutung keinesfalls unterschätzt werden. „Der Qazana ist ein intelligentes Crossover-Fahrzeug mit Allradantrieb. Zugleich maskulin, agil und sparsam ist er wie geschaffen für den harten Einsatz im Stadtverkehr. Unser Londoner Design-Team setzte dieses Bild in Gestalt einer Kombination aus Strand-Buggy und viersitzigem Motorrad um“, sagt Atsushi Maeda, Studio Chief Designer, Nissan Design Europe.

Wie schon bei der Einführung des QASHQAI vor zwei Jahren schreibt Nissan beim Qazana nun erneut das Crossover-Regelbuch in weiten Passagen um. Denn auch diesmal geht das Unternehmen das angepeilte Segment von einer völlig anderen Perspektive an. Kompakte Abmessungen (Länge 4.060 Millimeter, Breite 1.780 Millimeter, Höhe 1.570 Millimeter, Radstand 2.530 Millimeter) sichern dem Qazana das passende Format für Fahrten in städtischen Ballungsräumen. Doch sein energiegeladenes Design und viele technische Highlights zeigen, dass sein Einsatzspektrum weit über die Grenzen der Stadtmauern hinausreicht.

Schon das Exterieur wirkt extrem progressiv, verband das Team des europäischen Nissan Design Centers in London doch Elemente eines SUV mit denen eines kleinen Sportwagens. Herausgekommen ist ein in dieser Form noch nie auf die Straße gerollter Crossover. Der satte Stand auf der Straße, das knackige Heck sowie die kurzen Karosserieübergänge unterstreichen Robustheit und Stärke. Zugleich betonen die flache Dachlinie, die selbstbewusste seitliche Fenstergraphik und die breiten Schultern eine sonst bei Allradmodellen fehlende sportliche Komponente.

Gleichzeitig bewirken abgerundete Elemente – speziell im Bereich der Motorhaube und der Radkästen – eine freundliche Anmutung. Andere stellen eine Verbindung zu existierenden Modellen des Unternehmens her. So ist die nach hinten ansteigende Fensterlinie bereits vom Murano und QASHQAI bekannt. Die Rückleuchten in Form eines Bumerangs tauchen dagegen ganz ähnlich am neuen 370Z auf.

Die Silhouette wird von markant ausgestellten Radhäusern und einer hohen Schulterlinie dominiert. Letztere vermittelt den Eindruck von Stärke und steht im betonten Kontrast zu den schlanken Seitenfenstern. Ganz wie bei der 2007 auf der IAA gezeigten Elektrowagen-Studie Nissan Mixim erinnern Front- und Seitenscheiben an das Visier eines Motorradhelms.

Auch wenn der Qazana auf den ersten Blick ein zweitüriges Coupé zu sein scheint, verfügt er über ein zweites Paar Türen. Um den Einstieg in den Fond so mühelos wie möglich zu machen, öffnen sie gegenläufig. Alle Türen werden elektrisch betrieben – aus Sicherheitsgründen schwingen die hinteren jedoch erst auf, nachdem zuvor die vorderen entriegelt worden sind.

Ein auffälliges Detail der Dachlinie ist der nahezu waagerecht durchgezogene seitliche Dachrahmen – er verleiht dem Profil zusätzliche Solidität. Ins Dach selbst sind zwei über die gesamte Länge führende Glaseinsätze integriert – durch sie kann zusätzlich natürliches Licht ins Interieur gelangen.
Das Spannungsfeld zwischen Sportlichkeit und Geländegängigkeit symbolisieren der im Stil eines Diffusors geformte Unterfahrschutz am Heck, die erhöhte Bodenfreiheit und weiche Gummiaufsätze. Letztere fassen die Radkästen ein und helfen, die langen Federwege zu kaschieren. Die in einem Graphit-Ton gehaltenen Einfassungen setzen sich deutlich von der Außenfarbe White Titanium und 20 Zoll großen, schwarz verchromten Leichtmetallfelgen ab.

Das „Gesicht“ der Genfer Nissan-Studie wird von vier Scheinwerfern bestimmt. Zwei runde Leuchten sind im Stoßfänger montiert, darüber finden sich zwei streifenförmige Tagfahreinheiten, die zu beiden Seiten der Haube hoch in den Kotflügeln sitzen. Mit dieser Anordnung wirkt der Qazana wie ein Rallyeauto vor dem Start zu einer Nachtprüfung.
 
 
 
 
 
 
 
   
 
 
 
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