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Concept Car Nissan NV2500   Nissan - US-LKW-MARKT

Studie NV2500 zeigt die große Bandbreite an Einsatzmöglichkeiten.

Nissan - US-LKW-MARKT

Auf einer Pressekonferenz im amerikanischen Design- und Technikcenter Farmington Hills (bei Detroit) hat Nissan jetzt die Pläne zum Einstieg in den nordamerikanischen Nutzfahrzeug-Markt bekannt gegeben. Laut Joe Castelli, Leiter der neu gegründeten Nfz-Sparte von Nissan Nordamerika, wird das Unternehmen im Kalenderjahr 2010 mit den Verkaufsaktivitäten starten. Schon heute ist Nissan in fast 75 Prozent aller Weltmärkte mit eigenen Lkw-Produkten vertreten – darunter in Japan, China, Mexiko, Russland, Europa und im Nahen Osten. 2007 betrug das weltweite Absatzvolumen rund 500.000 Lkw – für 2008 rechnet Nissan mit einer Steigerung auf 600.000 Einheiten. Garanten des Erfolgs sind vor allem die populären Baureihen Atlas und Atleon.

Die USA und Kanada gehörten für Nissan bislang noch zu den wenigen weißen Flecken auf der Nutzfahrzeug-Landkarte. Das soll sich im übernächsten Jahr nun ändern. Dass der US-Start mit Fahrzeugen des Modelljahrgangs 2011 mit dem 75. Jahrestag der Aufnahme des weltweiten Nissan-Lkw-Geschäfts zusammenfällt, hält Joe Castelli für ein gutes Omen: „Wir freuen uns, dann Teil der Feierlichkeiten zu sein!

Zwischen 2010 und 2013 will Nissan drei komplett neue und speziell für nordamerikanische Kunden entwickelte Modelle einführen. Sie werden durch bereits auf anderen Weltmärkten erfolgreiche Baureihen ergänzt. Ziel sei laut Castelli ein breit aufgefächertes Produktportfolio – bis hinauf zu Fahrzeugen der Gewichtsklasse 5. Technische Unterstützung bei seinem ehrgeizigen Vorhaben erhält das Unternehmen durch Cummins (bei den Dieselmotoren) und ZF (bei den Kraftübertragungen).
Um im Nissan-Werk Canton (US-Bundesstaat Mississippi) die benötigten Kapazitäten für die neuen Lkw-Baureihen zu schaffen, wird Nissan die bislang dort produzierten Modelle Nissan Quest (Familien-Van) und Infiniti QX56 (großer SUV) auslagern und künftig an anderen Standorten bauen. Zugleich ist vorgesehen, die nächste Generation des Fullsize-Pick-Up Titan von Chrysler in Mexiko produzieren zu lassen. In die Fertigungsstätte Canton investiert das Unternehmen über 92 Millionen Euro für Modernisierungs-, Erweiterungs- und Umbauarbeiten.

Zwei Studien zeigen die Möglichkeiten flexibel einsetzbarer Nutzfahrzeuge auf
Castelli kündigte für Nissan eine neue Art von Nutzfahrzeugen an, „die weitaus mehr sind als nur eine Box auf vier Rädern“. Die künftigen Modelle würden stärker auf das Einsatzspektrum ihrer jeweiligen Nutzer zugeschnitten sein und sich durch besonders hohe Flexibilität auszeichnen. „Uns schweben kreative Designlösungen vor, als Plattform für eine breite Spanne spezifischer und professioneller Anwendungen“, so Castelli.

Um diese Vision anhand realer Fahrzeugen zu konkretisieren, enthüllte Nissan im Rahmen der Veranstaltung die Studien NV200 und NV2500. Der NV200 zeigte bereits auf der Tokyo Motor Show 2007 seine vielfältigen Talente. Der nun erstmals in Amerika gezeigte Leichttransporter wurde auf die Bedürfnisse von Meeresbiologen und Unterwasserfotografen ausgelegt. Auf der Nissan B-Plattform aufbauend, ist der Van mobiles Office und flexibler Lieferwagen zugleich. Vor allem seine ausziehbare Arbeitsplattform mit zahlreichen praktischen Staufächern, aber auch ein ausklappbarer Tisch zum Aufbau eines Computer-Arbeitsplatzes machen ihn zum Multitalent.

Studie NV2500 baut auf dem Kastenrahmenchassis des Nissan Titan auf
Als Weltneuheit enthüllte Nissan an gleicher Stelle die im kalifornischen Nissan-Designcenter La Jolla entwickelte Studie NV2500. Aufbauend auf dem rustikalen Kastenrahmenchassis des Titan übernimmt sie den Part eines rollenden Versuchslabors. „Wir sehen den NV2500 als fortlaufenden Ideengeber für künftige Serienmodelle“, sagt Bruce Campbell, Vize Präsident Design, Nissan Nordamerika Inc. In der jetzt gezeigten Ausführung ist der NV2500 auf die Bedürfnisse von Bauleitern und Architekten ausgelegt.

Zuvorderst ist der NV2500 aber als kräftiges und vielseitig belastbares Arbeitspferd gedacht. Daher basiert er auch auf dem soliden, komplett aus Stahl gefertigten Kastenrahmenchassis des Nissan Titan. Der V8-Motor treibt über eine Fünfstufenautomatik die (starre) Hinterachse an. Auch die 20-Zoll-Felgen verraten absolute Robustheit; die Michelin-Reifen tragen ein spezielles Profilmuster, das auf eine hohe Nutzlast und günstigen Verbrauch ausgelegt ist.

Die Studie ist alles andere als zierlich – im Gegenteil ist sie eine der größten, die Nissan jemals vorgestellt hat. Die Länge liegt mit 4.987 Millimetern nur knapp unter fünf Metern, der Radstand misst 3,75 Meter. Auch die Breite (2,02 Meter), Höhe (2,44 Meter) und maximale Stehhöhe im Innenraum (1,52 Meter) zeugen von den großzügigen Dimensionen. Und ist der Beifahrersitz aus dem Weg geräumt, passen bis zu 3,20 Meter lange Gegenstände an Bord.

Der wuchtige Grill, stark betonte Radkästen und ein gestuftes Dach zählen ebenso zu den individuellen Designmerkmalen wie die nahtlos in die Seitenfenster übergehende Windschutzscheibe und kleine „Gucklöcher“ im unteren Türbereich. Gekrönt wird alles durch ein feststehendes, übergroßes Glasdach. Es erstreckt sich von den B-Säulen bis zu den hinteren Türen und spendet dem Innenraum viel Helligkeit. Zugleich sorgen in das Dach integrierte Solarzellen für das Aufladen der an Bord mitgeführten Arbeitsgeräte und Lichtquellen.

Foto: Concept Car Nissan NV2500
 
 
 
 
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