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Mercedes-Benz
Aktives Gurtschloss
Verbesserter Schutz für Fond-
passagiere: Aktives Gurtschloss.
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Mercedes-Benz Aktives Gurtschloss
Mit dem Aktiven Gurtschloss entwickelt Sicherheitspionier
Mercedes-Benz derzeit eine Innovation für den
Fond, die schon bald in einem Oberklasse-Modell
des Stuttgarter Herstellers in Serie gehen wird.
Ein Elektromotor bewegt das Gurtschloss automatisch
nach oben und unten. So kann die Gurtlose im Becken-
und Thoraxbereich reduziert werden, die Passagiere
sind seitlich und längs besser fixiert. Das
Aktive Gurtschloss folgt dem Integralen Sicherheitskonzept
von Mercedes-Benz. Als konsequente Umsetzung des
Sicherheitsgedankens deckt dieses Konzept alle Phasen
automobiler Sicherheit ab: von der Sicherheit beim
Fahren über Sicherheit in Gefahrensituationen,
Schutz im Falle eines Unfalls bis hin zur Minimierung
von Unfallfolgen.
Die Innovation ist typisch Mercedes-Benz: Sie verbessert
Sicherheit und Komfort gleichzeitig. Denn das Anschnallen
im Fond wird deutlich einfacher: Das Gurtschloss
fährt beim Öffnen der Fondtüren aus
der Polsterung nach oben und ist mit einem beleuchteten
Einsteckschacht ausgerüstet. Durch das vereinfachte
Anlegen des Gurts können die Anschnallraten
im Fond steigen. Auch wird es einfacher, Kinder
oder bedürftige Personen beim Anlegen des Gurts
zu unterstützen.
Das Aktive Gurtschloss ist darüber hinaus in
das präventive Sicherheitssystem PRE-SAFE®
integriert. Das heißt, in den Fällen,
in denen PRE-SAFE® in kritischen Fahrsituationen
oder bei erkannter kritischer Annäherung zu
anderen Objekten aktiv wird, erfolgt über das
Aktive Gurtschloss eine reversible Gurtstraffung
auch im Fond. Rückhaltesystem und Passagiere
sind somit auf eine mögliche Unfallsituation
besser vorbereitet. Das Aktive Gurtschloss ergänzt
so die bei Mercedes-Benz seit Jahren auf allen äußeren
Sitzplätzen serienmäßige pyrotechnische
Gurtstraffung, die bei einem entsprechend schweren
Aufprall ausgelöst wird.
Entwickelt haben die Mercedes-Sicherheitsexperten
das Aktive Gurtschloss mit virtuellen Mensch-Modellen
– detaillierten Computermodellen des menschlichen
Körpers. Denn gerade das menschliche Beckengefüge
lässt sich mit Dummys nur sehr grob nachempfinden.
„Das Aktive Gurtschloss ist ein weiterer Baustein
unseres ‚PRE-SAFE®’-Ansatzes, mit
dem wir unsere Kunden im realen Unfallgeschehen
optimal schützen wollen“, betont Prof.
Dr. Ing. Rodolfo Schöneburg, Leiter Passive
Sicherheit und Fahrzeugfunktionen Mercedes-Benz
Cars. „Denn schließlich wollen wir ein
hohes Sicherheitsniveau nicht nur in allen Baureihen,
sondern auch auf allen Plätzen bieten.“
Die Entwicklung des Aktiven Gurtschlosses erfolgte
auch mit Blick auf neue Märkte, in denen die
Besetzungsrate im Fond bei bis zu 30 Prozent und
damit deutlich höher als in Europa liegt.
„Gerade im Fond von Premium-Limousinen nützen
die Passagiere das üppige Platzangebot gerne,
um besonders entspannt zu sitzen“, so Schöneburg.
„Mit Hilfe des Aktiven Gurtschlosses als Teil
von PRE-SAFE® können die Rückhaltesysteme
ihre volle Schutzwirkung noch besser entfalten.“
Anschnallerinnerung/Anschnallhilfe:
Das Aktive Gurtschloss ist mit einem beleuchteten
Einsteckschacht ausgerüstet und lenkt so die
Aufmerksamkeit der Insassen auf das Gurtschloss.
Dadurch lässt sich vor allem im Dunkeln das
Gurtschloss leichter finden und mit der Schlosszunge
zusammenführen. Außerdem fährt das
Gurtschloss beim Einsteigen um 70 Millimeter nach
oben, um den Anschnallvorgang zu vereinfachen. Das
Gurtschloss kann im ausgefahrenen Zustand besser
erreicht und die Gurtzunge leichter gesteckt werden.
Beide Funktionen werden durch das Öffnen der
Türen beim Einsteigen ausgelöst.
Gurtlose-Minimierung:
Nach dem Steckvorgang fährt das Gurtschloss
wieder in die Ursprungsposition zurück. Dabei
wird eine mögliche Gurtlose im Becken- und
Thoraxbereich reduziert und der Gurt kann sich im
Beckenbereich korrekt an den Passagier anlegen.
PRE-SAFE® Funktion für Fondinsassen:
Das Aktive Gurtschloss ist vollständig in das
PRE-SAFE® System des Fahrzeugs integriert. In
den Fällen, in denen PRE-SAFE® in kritischen
Fahrsituationen oder bei erkannter kritischer Annäherung
zu anderen Objekten aktiv wird, erfolgt über
das Aktive Gurtschloss eine reversible Gurtstraffung
auch im Fond. Rückhaltesystem und Passagiere
sind somit auf eine mögliche Unfallsituation
besser vorbereitet. Dabei fährt das Gurtschloss
nicht wie bei der Anschnallerleichterung nach oben,
sondern ca. 40 Millimeter reversibel nach unten
und erhöht die Gurtstraffung am Insassen um
bis zu 80 Millimeter. Weiterhin erfolgt eine tiefere
Position des Gurtverzweigungspunkts des Gurtschlosses
an der Hüfte des Insassen. Dadurch kann die
Gefahr des Durchtauchens des Beckens unter dem Gurt
verringert werden. Die verbesserte Ankopplung der
Insassen kann so die Belastungswerte bei einem möglichen
Unfall reduzieren. Das Aktive Gurtschloss ergänzt
so die bei Mercedes-Benz seit Jahren serienmäßige
pyrotechnische Gurtstraffung, die bei einem tatsächlichen
Aufprall ausgelöst wird.
POST-SAFE Funktionalität:
Zur Verbesserung der Insassenrettung und Vereinfachung
des Abschnallvorgangs durch Retter oder den Insassen
selbst fährt das Gurtschloss nach erkanntem
Crash und Stillstand des Fahrzeugs bei intaktem
Bordnetz erneut aus, sobald die Türen durch
Retter oder die Insassen selbst geöffnet werden.
Die höher gelegene Gurtschlossposition erlaubt
damit einen verbesserten Zugang an der Innenseite
des Fahrzeugs, die Beleuchtung des Gurtschlosses
lenkt die Aufmerksamkeit auf den Öffnungsmechanismus
des Gurtes.
Foto: Mercedes-Benz Aktives Gurtschloss |
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