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Mercedes-Benz Sprachbedienung  

Mercedes-Benz Sprachbedienung

Navigation und Sprachbedienung: Die Stimmen der S-Klasse.


Mercedes-Benz Sprachbedienung

Mit der S-Klasse 2009 geht die neueste Generation der Sprachbedienung LINGUATRONIC in Serie. Statt bisher Ort und Straße getrennt zu sagen, können Autofahrer das gewünschte Fahrtziel direkt in einem Durchgang sprechen - also zum Beispiel „Stuttgart, Epplestraße“. Danach beginnt das System sofort mit der Routenberechnung und fragt lediglich nochmals nach, ob auch eine Hausnummer eingegeben werden soll. In Deutschland versteht die LINGUATRONIC rund 80 000 Städte- und 470 000 Straßennamen. Die neue, besonders komfortable Zieleingabe funktioniert in sechs Sprachen und mehr als 15 Ländern Europas.

Der Dialog mit der LINGUATRONIC erfolgt quasi von Mensch zu Mensch. Rund ein Dutzend Sprecherinnen und ein Sprecher gaben der S-Klasse ihre Stimme und nahmen die einzelnen Wörter, Satzfragmente, Zahlenreihen und Namen auf, die das System beim Gespräch mit dem Autofahrer blitzschnell und situationsgerecht zu leicht verständlichen Hinweisen und Informationen zusammenfügt. Die „Stimmen der S-Klasse“ kommen aus verschiedenen europäischen Ländern, wo die Damen - und ein Herr – unter anderem für Radio- und Fernsehsender, Theater und Synchronstudios arbeiten.

Mehr als zwei Jahrzehnte haben sich Wissenschaftler mit der Aufgabe beschäftigt, eine computerbasierte Spracherkennung zu entwickeln. Mercedes-Benz war 1996 die erste Automobilmarke, die ein solches System im Auto anbot - allerdings zunächst nur für die Bedienung des Autotelefons. Seitdem hat die Sprachbedienung kräftig dazu gelernt: Vorbei sind die Zeiten, da man Städte- und Straßennamen buchstabieren musste. Die neueste Version der LINGUATRONIC, die Mercedes-Benz in verschiedenen Modellreihen anbietet, arbeitet bei der Steuerung von Telefon-, Audio- und Navigationssystem nach dem Prinzip der Ganzworteingabe. Bei der S-Klasse sprechen die Mercedes-Ingenieure bereits von der „One Shot“-Ganzworteingabe und beschreiben damit die derzeit höchste Entwicklungsstufe des Systems, bei der man Ort und Straße direkt nacheinander, also in einem Durchgang, sprechen kann.

Dieses neue Verfahren funktioniert derzeit in folgenden Sprachen und Ländern:
Deutsch: Deutschland, Österreich und der Schweiz; Englisch: Großbritannien, Gibraltar und Irland; Spanisch: Spanien; Französisch: Frankreich, Monaco, Belgien und der Schweiz; Italienisch: Italien, San Marino, Vatikanstaat und der Schweiz; Niederländisch: Niederlande, Belgien.

Bei der Sprachbedienung geht es nicht nur um das Verstehen der Wünsche des Autofahrers, sondern auch um den Dialog mit ihm. So meldet sich das System mit freundlicher Stimme zu Wort, wenn es etwas nicht verstanden hat oder wenn bestimmte Bedienaufgaben bestätigt werden sollen. Zwar könnte man diese Stimmen synthetisch - also per Computer - erzeugen, doch von solchen „leblosen“ Ansagen hält man bei Mercedes-Benz nichts und pflegt stattdessen auch bei der Sprachbedienung den Dialog von Mensch zu Mensch.

Die Stuttgarter Automobilmarke und ihre Systempartner haben professionelle Sprecherinnen und einen Sprecher unter Vertrag, die den Sprachbedien- und Navigationssystemen der Mercedes-Modelle ihre Stimme geben. Drei Tage dauert es, um für jede Sprache die auf rund 100 Manuskriptseiten notierten Wörter und Satzfragmente, Zahlenreihen und Namen aufzunehmen, die für die Zielführung und den Sprachdialog benötigt werden.

Bei der Aufnahme im Tonstudio wird jeder der weit über 1000 „Takes“ einzeln gespeichert und codiert, so dass der Computer unterwegs sekundenschnell und situationsgerecht auf das jeweils notwendige Kommando zugreifen und es bei Bedarf mit anderen Informationen komplettieren kann. Deshalb kommt es für die Sprecher darauf an, stets mit der gleichen Intonation zu sprechen, damit die Informationen spontan und natürlich klingen, wenn das System im Auto aus verschiedenen akustischen Versatzstücken seine Ansagen formuliert und dem Autofahrer zum Beispiel sagt, wo er abbiegen, wie er sich einordnen oder welche Straße er wählen soll.

Grundsätzlich unterscheiden die Fachleute im Mercedes-Entwicklungszentrum zwischen der Sprachbedienung, mit der das Auto seinem Fahrer quasi aufs Wort gehorcht, und den Sprachinformationen, wie sie bei der Zielführung eingesetzt werden. Das Navigationssystem der S-Klasse „beherrscht“ insgesamt über ein Dutzend Sprachen, die in den verschiedenen Länderversionen der Geräte angeboten werden. Zum Beispiel: Dänisch, Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch, Portugiesisch, Türkisch, Russisch, US-Englisch, Japanisch und Chinesisch.

Wenn es darum geht, mit den Autofahrern zu sprechen und ihnen den Weg zu weisen, setzt Mercedes-Benz in erster Linie auf weibliche Stimmen. Eine Ausnahme macht nur die Türkei, denn dort hören Kunden im Auto lieber auf einen Mann. Die „Stimmen der S-Klasse“ arbeiten auch für Radiostationen, synchronisieren Spielfilme, sprechen für Werbespots, lesen Hörbücher und treten im Theater auf.

Foto: Mercedes-Benz Navigation und Sprachbedienung, Die Stimmen der S-Klasse, Margarita Kalz.
 
 
 
 
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