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Mazda Tribute HEV   Mazda Tribute HEV

Fünfsitziger Sportgeländewagen mit Voll-Hybridanrieb.
2,3-Liter-Vierzylinder und Elektromotor mit 155 PS Systemleistung.
Marktstart in den USA ab Mitte 2007 als 2008-er Modell.


Mazda Tribute HEV

Im Gegensatz zur Studie Mazda Ryuga wird der ebenfalls in Detroit gezeigte Mazda Tribute HEV (Hybrid Electric Vehicle) noch in diesem Jahr Realität auf nordamerikanischen Straßen. Der umweltschonende SUV bringt es mit der gemeinsamen Kraft seines Benzin- und Elektromotors auf eine Systemleistung von 155 PS. Damit beschleunigt er von 0 auf 100 km/h in etwa so schnell wie ein konventioneller SUV mit 200 PS starkem V6-Motor, verbraucht aber zugleich im Stadtzyklus bis zu 75 Prozent weniger Benzin. Zugleich erfüllt der Mazda Tribute HEV die schärfsten zur Zeit gültigen Abgaslimits: SULEV II (Super Ultra Low Emission Vehicle) und – zusätzlich für Kalifornien - AT-PZEV (Advanced Technology Partial Zero Emission Vehicle).

Mit der Vorstellung des fünfsitzigen Tribute HEV unterstreicht Mazda in Detroit seine Anstrengungen bei der Entwicklung alternativer Antriebskonzepte. Nach der mit Wasserstoff betriebenen Version des Mazda RX-8 und der Wasserstoff-Hybrid-Ausführung des Mazda5 ist der Mazda Tribute HEV das vorerst letzte Beispiel in einer Kette umweltfreundlicher Autos „Made in Hiroshima“.

„Schon heute erfüllen alle von Mazda in Nordamerika angebotenen Modelle entweder die LEV (Low Emission Vehicle) oder ULEV (Ultra Low Emission Vehicle) Norm“, betont Robert Davis, Senior Vice President für Forschung, Entwicklung und Qualität, Mazda North America. „Der Tribute HEV ist der nächste Baustein einer konsequent verfolgten Umweltstrategie.“

Als „Voll“-Hybride verzichtet der Mazda Tribute HEV bei langsamer Fahrt oder beim Parken auf die Hilfe des Verbrennungsmotors. Da das Otto-Aggregat auch bei jedem Ampelstopp automatisch abgestellt wird, sind speziell im City-Bereich deutliche Verbrauchseinsparungen möglich. Dass er trotzdem das von Mazda-Kunden erwartete Beschleunigungsverhalten bereitstellt, macht das antriebstechnische Gesamtpaket möglich.

Der 2,3 Liter große Vierzylinder-Benziner der MZR-Serie leistet 133 PS bei 6.000/min. Das DOHC-16V-Triebwerk arbeitet nach dem Atkinson-Zyklus – eine Ventilsteuerung, bei der die Einlassventile erst sehr spät schließen und dadurch ein Teil des Gemischs wieder in den Ansaugtrakt befördert wird. Dieses Verfahren verbessert den Wirkungsgrad, hat aber den Nachteil eines relativ geringen Drehmoments im unteren Drehzahlbereich. Als Teil eines Hybridantriebs kann dieses Handikap jedoch durch einen Elektromotor wieder egalisiert werden. Im Mazda Tribute HEV ist dafür ein 70 kW/94 PS starker Elektromotor zuständig. Bei kräftigen Beschleunigungsmanövern sorgt er durch die Kraft der zwei Herzen für den gewünschten Zusatzschub. Er übernimmt zusätzlich die Funktion des Anlassers und lädt in seiner Rolle als Generator während der Fahrt via Benzinmotor die Batterien auf.

Das Paket der 330 Volt Nickel-Hydrid-Batterien speichert elektrische Energie und ist - bestens gegen Schmutz und Feuchtigkeit versiegelt - im Kofferraumboden untergebracht. Eine elektronische Steuereinheit regelt das Aufladen der Batterien, die „Drive Assist“-Funktion und das Wiederanlassen des Motors nach dem Stillstand an einer Ampel oder vor einer Bahnschranke. Er schaltet den Verbrennungsmotor - wenn sinnvoll - im „Gleitbetrieb“ aus und wandelt den E-Motor zum Generator, um die beim Bremsen nutzlos verpuffende Energie aufzufangen (Rekuperation) und ins System einzuspeisen.

 
 
 
 
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