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Mazda
Ryuga
Mazda präsentiert neue Konzeptstudie
in Detroit. Mazda Ryuga: Harmonischer Kraftfluss.
Sportcoupé mit 2,80 Meter Radstand,
Flügeltüren und vier Sitzen. |
Mazda Ryuga
Eine Idee nimmt Gestalt an: Nach der Anfang Dezember
in Los Angeles gezeigten Studie Nagare setzt Mazda
auf der North American International Auto Show
in Detroit mit dem Ryuga (japanisch für:
„anmutiger Fluss“) die Serie richtungsweisender
Konzeptstudien fort. Das zweite unter Leitung
von Mazda Designdirektor Laurens van den Acker
entstandene Concept Car hebt die mit dem Nagare
eingeführte neue Mazda Designsprache auf
ein seriennäheres Niveau. Die für den
neuen Stil so charakteristischen, geriffelten
Muster beginnen am Mazda typischen Fünfpunkt-Kühlergrill
und setzen sich im Innenraum bis in die Türinnenverkleidungen
und die Sitzpolster fort. Der Einstieg in das
Interieur des viertürigen Mazda Ryuga erfolgt
über zwei Flügeltüren; den Antrieb
des 4,28 Meter langen Sportcoupés übernimmt
ein 2,5-Liter-Motor, der dank Flex Fuel-Technik
mit dem umweltfreundlichen Ethanol-Kraftstoff
E85 betrieben werden kann.
„Ryuga ist der zweite Schritt in der Evolution
eines neuen Mazda Designs auf Basis des Grundthemas
Nagare (japanisch für: Fluss oder fließend)“,
betont van den Acker. „Eine Designstudie,
die anders als der bewusst futuristische Nagare
eine realistischere Perspektive aufzeigt und daher
auch besser dazu dient, Reaktionen von Messebesuchern
zu sammeln und auszuwerten. Um es in der Sprache
der Mode zu erklären: Der Nagare ist ganz
haute couture, der Ryuga bereits prêt-à-porter.
Der neue Mazda Ryuga (sprich: ri-ju-ga) demonstriere
eine wohl kontrollierte Form der Bewegung, fährt
der gebürtige Niederländer fort. „Die
Studie Nagare war für uns ein Traum, der
erst begann, langsam Formen anzunehmen. Der Ryuga
dagegen führt die Ursprungs-Idee durch die
Zugabe klarer Definitionen in eine konkretere
Richtung.“ Aus diesem Grund habe Mazda laut
van den Acker der Detroit-Studie neben einem voll
ausgestalteten Innenraum auch einen praxisgerechten
Antriebsstrang verpasst.
Das ändert allerdings nichts an der Tatsache,
dass auch der Mazda Ryuga aus jedem Blickwinkel
einen atemberaubenden Anblick bietet. Die 21 Zoll
großen Räder sind extrem weit in die
vier Ecken des Autos gerückt, was zu einem
standesgemäßen Showauftritt verhilft.
Zumal auch die aggressive Keilform selbst im geparktem
Zustand den Eindruck dynamischer Bewegung vermittelt.
Flächen, die an der Vorderseite schmal und
an der Rückseite größer sind,
spannen sich über die Räder und geben
dem Exterieur so Kraft und Richtung. „Einige
der Proportionen wirken wie vom Wind gepeitscht“,
beschreibt van den Acker. „Dramatik überall,
zumal es nirgendwo eine echte Kante gibt.“
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