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Maybach
Landaulet Studie
Eine Elektrohydraulik ermöglicht das
Öffnen und Schließen des Daches
in 16 Sekunden. Das abgelegte Dach kann durch
eine weiße Leder-Persenning abgedeckt
werden. |
Maybach Landaulet Studie
Maybach hat mit der Studie eines offenen Maybach
Landaulet die hohe Kunst des Baus herrschaftlicher
Automobile wiederbelebt. Ganz in der Tradition exklusiver
Landaulets kann das Dach dieses in schimmerndem
Weiß glänzenden Einzelstücks im
Fond komplett geöffnet werden, während
das Chauffeur-Abteil rundum geschlossen bleibt.
Über den Fahrgästen spannt sich dann nur
noch der reine, blaue Himmel. Auf opulenten, mit
edlem weißen Leder bezogenen Fauteuils genießen
die privilegierten Passagiere in einer luxuriösen
und mit hohen stilistischen Ansprüchen gestalteten
Umgebung ein majestätisches Open-Air-Erlebnis,
wie es ihnen derzeit kein anderes Automobil in Aussicht
stellen kann. Erlebnisse dicht am Puls der Natur
sowie erlesener Komfort und Technik auf höchstem
Niveau verbinden sich hier harmonisch. Durch diese
einzigartige Studie unterstreicht Maybach einmal
mehr seine Kompetenz im Bau der exklusivsten Luxus-Fahrzeuge
der Welt.
Die technische Basis für die Landaulet Studie
lieferte der Maybach 62 S – der derzeit als
die stärkste in Serie gebaute Chauffeur-Limousine
der Welt gilt. Um den Passagieren den ungehinderten
Blick auf den Himmel freizugeben, haben die Maybach
Techniker das hintere Dachmodul entfernt. Die Seitenwände
bleiben dabei stehen und wurden lediglich durch
integrierte Stahlrohre unsichtbar verstärkt.
Da diese Maßnahmen die Silhouette der Luxus-Limousine
nicht veränderten, blieben auch die großzügigen
Türen und der komplette Innenraum mit den Liegesitzen
erhalten.
Im geschlossenen Zustand liegt das schwarze Verdeck
des Landaulets in dem durch die Dachbögen gebildeten
Dachrahmen auf und schließt wind- und wetterdicht.
Auf Wunsch seiner Fahrgäste betätigt der
Chauffeur einen Schalter auf der Mittelkonsole.
Daraufhin öffnet eine Elektrohydraulik das
Dach und legt es mit dem darin integrierten hinteren
Fenster aus Einscheiben-Sicherheitsglas sanft hinten
auf der Hutablage ab. Das Öffnen und Schließen
des Dachs beansprucht nur 16 Sekunden. Das abgelegte
Dach kann der Chauffeur durch eine edle weiße
Leder-Persenning abdecken, die auch die Dachmechanik
den Blicken entzieht und so ein geschlossenes Bild
höchster Eleganz ergibt.
Außergewöhnlichen Komfort garantiert
das üppige Platzangebot des Fonds, das die
Landaulet-Studie unverändert vom Maybach 62
übernommen hat. Hier laden zwei großzügige
Einzelsitze zum Platz nehmen ein. Als Clou ermöglichen
die eleganten Einzelsitze auch groß gewachsenen
Personen eine einzigartige Liegeposition, die Reisende
sonst nur von den First-Class-Fauteuils moderner
Passagierjets kennen.
Die als Chauffeur-Fahrzeug konzipierte Studie ist
mit einer Trennwand ausgerüstet. Ihren oberen
Teil bildet eine Trennscheibe, welche die Passagiere
dank einer im Glas eingebetteten Flüssigkristallfolie
auf Knopfdruck undurchsichtig machen können.
Zwei der modernsten Klimaautomatiken, deren Parameter
den Gegebenheiten in der Landaulet-Studie angepasst
wurden, sorgen dafür, dass Offenfahren auch
unter schwierigeren klimatischen Bedingungen ein
Vergnügen ist.
Angetrieben wird die Maybach Landaulet Studie von
dem leistungsgesteigerten V12-Motor, den Maybach
Ingenieure gemeinsam mit den Experten von Mercedes-AMG
für den Maybach 57 S und den Maybach 62 S weiterentwickelt
haben. Dank Biturboaufladung und Wasser-Ladeluftkühlung
schöpft der V12-Motor aus 5980 Kubikzentimeter
Hubraum eine Höchstleistung von 450 kW/612
PS. Sie steht kontinuierlich zwischen 4800 und 5100
Umdrehungen zur Verfügung, während das
Triebwerk das Drehmomentmaximum von beeindruckenden
1000 Newtonmetern zwischen 2000 und 4000 Umdrehungen
liefert.
Mit der elektronisch gesteuerten Luftfederung AIRMATIC
DC (Dual Control) und dem Adaptiven Dämpfungs-System
(ADS II) erreicht das Landaulet außergewöhnliche
Dimensionen des Fahrkomforts und beweist zugleich,
dass sich auch ein repräsentatives Fahrzeug
durch hohe Agilität und Fahrdynamik auszeichnen
kann.
Neben groß dimensionierten innenbelüfteten
Bremsscheiben – an der Vorderachse mit jeweils
zwei Bremszangen – arbeiten in der Studie
wie im Maybach 62 S gleichzeitig zwei elektrohydraulische
Bremssysteme Sensotronic Brake Control (SBC™).
Zusammen mit ESP®, ASR, ABS und Brake-Assist
verfügt die Landaulet-Studie damit über
die modernsten und leistungsfähigsten Regelsysteme. |
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