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Lexus
LFA-Motorentechnologie
Motorentechnologie mit Rennsportgenen im neuen
LEXUS LFA. |
Lexus LFA-Motorentechnologie
Der neue Supersportwagen LEXUS LFA bietet feinste
Motorsport-Technologie für die Straße.
Vor allem im V10-Triebwerk als dem Herzstück
des Autos steckt die geballte Erfahrung sowohl der
hauseigenen Rennsportingenieure als auch der Hochdrehzahl-Experten
des Entwicklungspartners Yamaha. Extremer Leichtbau,
kompakte Abmessungen, ein verzögerungsfreies
Ansprechen auf jede Gaspedalbewegung und müheloses
Drehen bis in höchste Regionen in Kombination
mit einer geradezu exzessiven Leistungsentfaltung
machen den Reiz des 412 kW/560 PS starken Aggregats
im LFA aus. Passend dazu sucht auch die Exklusivität
des Motors ihresgleichen: Der für den LEXUS
LFA entwickelte V-Zehnzylinder wird bis zur kleinsten
Schraube ausschließlich für dieses Fahrzeug
gefertigt.
Das extrem spontane Ansprechverhalten und die explosionsartige
Kraftentwicklung unter Erreichung höchster
Drehzahlen prägen den Charakter dieses Motors.
Das frei ansaugende Triebwerk mit 4,8-Liter Hubraum
liefert ein maximales Drehmoment von 480 Nm bei
6.800 /min. Die intelligente, variablen Ventilsteuerung
VVT-i für Ein- und Auslass, 12-Loch-Hochdruck-Einspritzdüsen
und gleichlange Auspuffkrümmer optimieren den
Gaswechsel und tragen dazu bei, dass im Bereich
zwischen 3.700 und 9.000/min ständig mindestens
90 Prozent des maximalen Drehmoments abgerufen werden
können. In jedem Gang und über das gesamte
Drehzahlband hinweg sind beeindruckende Beschleunigungswerte
erzielbar. 3,7 Sekunden stehen für den Sprint
von 0 auf 100 km/h zu Buche, die Höchstgeschwindigkeit
beträgt 325 km/h.
Dank des für einen Sportwagen von diesem Kaliber
extrem niedrigen Leergewichts von nur 1.480 Kilogramm
glänzt der LFA mit einem Leistungsgewicht von
2,64 kg pro PS. Die Kombination aus hohem Verdichtungsverhältnis
von 12,0 : 1, niedriger Innenreibung und optimierter
Ein- und Auslassströmung sorgt für die
außergewöhnliche spezifische Leistung
des LFA-Triebwerks von 85,7 kW/117 PS pro Liter
Hubraum. Dies ist einer der höchsten Werte
innerhalb der Spitzengruppe der Supersportwagen
mit Saugmotor.
Auch bei der Ventilsteuerung kommen Hightech-Werkstoffe
zum Einsatz. Der Zylinderkopf wurde mit Bauteilen
bestückt, die man eher in einem Monoposto als
in einem straßentauglichen Zweisitzer vermutet.
Titanpleuel und Titanventile – um 40 Prozent
leichter als entsprechende Bauteile aus einer herkömmlichen
Metalllegierung – werden durch ultra-leichte
und hochstabile Schlepphebel mit extrem harter Karbon-Silizium-Beschichtung
und integrierten Ölspritzdüsen bewegt.
Weitere im Rennsport bewährte Komponenten sind
geschmiedete Leichtmetallkolben, zylindrische Ventilfedern
mit geringerer Masseträgheit, eine besonders
leichte Kurbelwelle und paarweise angeordnete Zylindermulden
für reduzierte Pumpverluste. Ein zweistufiges
Ansaugsystem sorgt ebenfalls für optimierte
Motorleistung. Bei niedrigen bis mittleren Drehzahlen
wird die Luft über Primäreinlässe
zugeführt, bei höheren Drehzahlen werden
Sekundäreinlässe zugeschaltet. Dank der
Erfahrungen mit Höchstbelastungen im Motorsport
– LEXUS startete mit Vorserienfahrzeugen des
LFA beim legendären 24-Stunden Rennen auf dem
Nürburgring 2008 und 2009 – wurde das
Triebwerk mit einem Trockensumpfsystem ausgerüstet,
das selbst bei Querbeschleunigungskräften von
mehr als 2g noch eine kontinuierliche Ölversorgung
gewährleistet – eine elementare Anforderung
für Hochgeschwindigkeits-Rennstreckentauglichkeit.
Jeder Zylinder verfügt über eine unabhängige,
elektronisch gesteuerte Drosselklappe, um sicherzustellen,
dass die Luft den kürzesten und effizientesten
Weg nimmt. Das innovative System berechnet die Menge
der benötigten Ansaugluft anhand der Gaspedalstellung
und ermöglicht damit eine wesentlich schnellere
Berechnung der benötigten Kraftstoffmenge als
alle konventionellen Systeme. Das Ergebnis ist ein
Triebwerk, das ultraschnell auf die feinsten Gasbefehle
anspricht. Der Motor des LEXUS LFA dreht innerhalb
von sechs Zehntelsekunden vom Leerlauf in den Grenzbereich
von 9.000 U/min – diese trägheitsfreie
Elastizität erforderte den Einsatz eines digitalen
Drehzahlmessers, weil analoge Systeme die Schnelligkeit
der Drehzahländerung nicht darstellen könnten.
Quasi als Zugabe komponierten die Entwickler für
den V10-Zylinder eine betörende Klangkulisse,
die sich vom sonoren, bassbetonten Knurren bei niedrigen
Drehzahlen mit zunehmenden Rotationen zu einem ungehemmten,
hellen Crescendo steigert, dessen Finale Furioso
erst bei 9.000 Touren anliegt. Für ein Hochdrehzahl-Triebwerk
verfügt das LFA-Aggregat über eine völlig
unübliche Stimmfülle. Ursächlich
für den einzigartigen Klang des LFA-V10 ist
der Zylinderbankwinkel von 72 Grad. Er sorgt für
einen perfekten Ausgleich der Massenkräfte
und -momente erster und zweiter Ordnung und verleiht
dem Motor eine hörbar perfekte Laufruhe.
Der Motor des LFA erfüllt alle Ansprüche
an einen Supersportler ohne dabei Kompromisse im
Alltagsgebrauch oder bei der Umwelt einzugehen.
Mit der Komposition dieses Hightech-Aggregats beweist
LEXUS einmal mehr, dass sich Höchstleistung,
Fahrvergnügen und Verantwortung nicht ausschließen.
Der LEXUS LFA wird ab Herbst 2010 in einer weltweit
limitierten Stückzahl von lediglich 500 Einheiten
gefertigt und in Deutschland zum Preis von 375.000
Euro angeboten.Foto: Lexus LFA, Preise Lexus Deutschland |
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