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Lamborghini
Reventón Roadster
Die ultimative Fahrmaschine unter den offenen
Zweisitzern. |
Lamborghini Reventón
Roadster
Der Reventón Roadster ist ein Sportwagen
von atemberaubender Faszination, martialischer
Power und kompromissloser Performance. Der 6,5
Liter große Zwölfzylinder leistet 493
kW (670 PS), er katapultiert den Roadster in 3,4
Sekunden von null auf 100 km/h und weiter bis
330 km/h Spitze. Der offene Reventón ist
nicht nur eines der schnellsten, sondern auch
der exklusivsten Autos weltweit – Lamborghini
hat die Serie extrem limitiert: Der Reventón
Roadster bleibt zwar kein Einzelstück, dennoch
werden weniger als 20 Freunde und Sammler in den
Genuss kommen, dieses unvergleichliche Fahrvergnügen
zu erleben. Der Reventón Roadster wird
zum Preis von 1,1 Millionen Euro (ohne Steuern)
weltweit verkauft, die ersten Fahrzeuge werden
im Oktober 2009 ausgeliefert werden.
„Der Reventón ist das extremste Auto
in der Geschichte der Marke“, sagt Stephan
Winkelmann, der Präsident und CEO von Automobili
Lamborghini S.p.A. „Der neue Roadster fügt
unserem geballten technologischen Know-how eine
zusätzliche emotionale Komponente hinzu:
Er vereint überlegene Performance mit der
sinnlichen Faszination des offenen Fahrens.“
Das Reventón Coupé wurde auf der
IAA Frankfurt 2007 präsentiert und war sofort
ausverkauft.
Offene Sportwagen haben bei Lamborghini eine Tradition,
die über 40 Jahre zurück reicht. 1968
baute das Unternehmen aus Sant’Agata Bolognese
einen Miura ohne festes Dach, damals als Einzelstück.
1995 erschien der Diablo Roadster; sein Targadach
ließ sich auf der Motorhaube befestigen.
Ein Lamborghini ist ein Kunstwerk avantgardistischen
Designs, eine technische Skulptur in schneller
Bewegung. Der Reventón Roadster kommt aus
derselben gestalterischen Denkwelt wie das Coupé.
Seine Designer holten sich Inspirationen aus der
Luftfahrt – die extrem geschärfte Keilform
weckt Assoziationen mit einem Kampfjet. Die stark
gepfeilte Front, die mächtigen, weit nach
vorn gezogenen Lufteinlässe, die breiten
Seitenschweller, die nach oben öffnenden
Scherentüren und das Heck mit den martialischen
Kanten – der Roadster ist in ein Design
von maximaler Funktionalität und spektakulärer
Schärfe gekleidet. Details setzen stylsichere
Akzente: Als Scheinwerfer dienen Bi-Xenon-Einheiten
mit Leuchtdioden für Tagfahrlicht und Blinker.
In den Heckleuchten sitzen ebenfalls LEDs.
Der Reventón Roadster misst wie das Coupé
4,70 Meter in der Länge. Sein Radstand beträgt
2,67 m, die Breite 2,06 m und die Höhe 1,13
m. Der Fahrer und der Beifahrer sitzen tief und
sportlich, durch einen mächtigen Mitteltunnel
voneinander getrennt. Hinter den beiden Sitzen
liegen, in Schächte versenkt, zwei ausfahrbare
Sicherheitsbügel, die bei einem drohenden
Überschlag innerhalb weniger Hundertstelsekunden
nach oben schießen. Eine feste, horizontale
Strebe hinter den Sitzen, geformt wie ein Flügel,
trägt die dritte Bremsleuchte. Auch der lange
Rücken präsentiert sich gegenüber
dem Coupé neu gezeichnet. Die Motorhaube
liegt nahezu horizontal, insgesamt vier Fenster
gewähren einen Blick auf den mächtigen
V12 in seiner technischen Eleganz.
Die Karosserie des Reventón ist schon in
der Basis so steif, dass der Roadster mit einem
Minimum an Verstärkungen auskommt. Ohne Betriebsstoffe
bringt er lediglich 1690 Kilogramm auf die Waage,
nur 25 kg mehr als das Coupé. Die Zelle
des Roadster besteht wie beim Coupé aus
höchstfesten Stahlprofilen und Carbon-Teilen,
die miteinander verklebt und vernietet sind. Für
die Karosserie werden nahezu ausschließlich
Kohlefaser-Elemente eingesetzt, allein die Türaußenseiten
bestehen aus Stahlblech.
Der Zwölfzylindermotor, der den Reventón
Roadster antreibt, ist eine Ikone von Lamborghini
– als Technik-Komponente, die den Charakter
der Autos entscheidend prägt. Er ist einer
der stärksten Saugmotoren der Welt. Mit 11,0
: 1 verdichtet, schöpft er aus 6496 cm3 Hubraum
493 kW (670 PS), die bei 8000 1/min anliegen.
Bei 6000 1/min stellt er sein maximales Drehmoment
von 660 Nm bereit. Der V12 ist ein Meisterwerk
italienischer Motorenbaukunst. Zwei Ketten treiben
seine vier Nockenwellen an, die 48 Ventile betätigen.
Im Zusammenspiel mit dem dreistufigen Schaltsaugrohr
sorgen die variablen Steuerzeiten für bulligen
Drehmomentaufbau. Eine Trockensumpfschmierung
versorgt das Hightech-Aggregat auch bei extremer
Querbeschleunigung stets sicher mit Öl. Der
Entfall der Ölwanne erlaubt eine tiefe Einbaulage
– zugunsten der überragenden Fahrdynamik.
Der V12 katapultiert den Reventón Roadster
in 3,4 Sekunden auf 100 km/h, erst bei 330 km/h
endet der Vortrieb.
Im klassischen Stil von Lamborghini ist die Alu-Maschine
längs vor der Hinterachse montiert, das Getriebe
liegt vor ihr unter dem Mitteltunnel. Diese Anordnung
hat zur Folge, dass 58 Prozent des Gesamtgewichts
die hinteren Räder belasten – ideal
für einen starken Sportwagen. Der permanente
Allradantrieb Viscous Traction trägt diesem
Layout Rechnung. Unter normalen Umständen
leitet er den allergrößten Teil der
Momente auf die Hinterräder. Wenn sie durchzudrehen
beginnen, schickt die zentrale Visco-Kupplung
bis zu 35 Prozent der Kräfte über eine
zusätzliche Welle an die Vorderachse. Dort
und an der Hinterachse sitzen Sperrdifferenziale,
die 25 beziehungsweise 45 Prozent Wirkung aufweisen.
Lamborghini hat das Allrad-Prinzip bereits beim
Diablo eingeführt – der Grund war damals
ebenso klar wie heute: Vier angetriebene Räder
finden viel mehr Grip als zwei, und je mehr Power
der Motor hat, desto stärker wirkt sich dieses
physikalische Gesetz aus.
Foto: Lamborghini Reventón Roadster
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