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KIA
GT
Viertüriges Sport-Konzept von Kia auf
der IAA 2011. |
KIA GT
Kraftvoll, dynamisch und zukunftsweisend repräsentiert
das neue Konzeptfahrzeug von Kia die charakteristische
Designsprache der Marke. Die viertürige Sportlimousine
mit Heckantrieb verbindet geschmeidige, muskulöse
Proportionen mit einem anspruchsvollen, eleganten
Viersitzer-Interieur.
Wiewohl ersten konkreten Arbeiten am neuen Kia GT
Konzept im November 2010 starteten, geistert die
Idee eines heckgetriebenen Sportwagens schon länger
in den Köpfen des Kia Designteams herum. „Der
Hinterradantrieb ermöglicht andere Proportionen
als bisherige Modelle der Marke, damit erlaubt uns
dieses Konzept neue Wege im Design zu gehen“,
erläutert Peter Schreyer, Chief Design Officer
von Kia Motors die Attraktivität seiner jüngsten
Aufgabe.
„Für den Kia GT haben wir uns von Gran
Turismo-Ikonen der Siebziger Jahre inspirieren lassen“,
erklärt Gregory Guillaume, Chef des europäischen
Design-Centers in Frankfurt am Main. Bei der Gestaltung
der Außenhaut schlägt der Kia GT immer
wieder Brücken zur Luftfahrt, wie bei den von
Propellern inspirierten Rädern, die in einem
Materialmix von Leichtmetall und Carbon gefertigt
sind oder aber bei den düsenförmigen Rücksichts-Kameras
und Lufteinlässen neben den Scheinwerfern.
Der heckgetriebene Unterbau soll klar als Gestaltungsgrundlage
ersichtlich sein, was durch die weit vorne positionieren
Vorderräder in Verbindung mit der nach hinten
gerückten Windschutzscheibe gelungen ist.
Elemente in Kupfer wie etwa Zierleisten und Bremssättel
bilden einen Kontrast zum hellgrauen Lack des Konzeptfahrzeuges
und unterstützen die fließenden Linien
der Karosserie. Die LED-Lichter geben erneut mit
ihrem Flügelprofil das Flugzeugthema wider.
Der großzügige Innenraum wird durch vier
Türen erschlossen. Sowohl die vorderen, als
auch die hinten angeschlagenen hinteren Türen
öffnen sich leicht nach oben, ein wenig wie
Flügel, auch um etwaigen Randsteinen nicht
zu nahe zu kommen. Als Informationsdisplay dienen
OLED-Screens, die in ihrer dreidimensionalen Darstellung
die tiefe des Raumes unterstützen. Wenige,
ergonomisch günstig am Dreispeichen-Lenkrad
und in Griffweite des Fahrers platziert, unterstreichen
die Fahrerorientierung des GT-Konzepts.
Die metallisierte Oberfläche der Lederbezüge
sowie der goldene Glanz der Verglasung verleiht
dem Innenraum eine sympathische Patina.
Unter der langgezogenen Motorhaube werkt ein 3,3-l-V6
mit Benzin-Direkteinspritzung. Das Triebwerk gibt
eine Leistung von 395PS ab, die über eine Automatik
mit acht Stufen auf die Hinterräder übertragen
wird.
Grundsätzlich sieht Peter Schreyer dieses Konzept
weniger als konkreten Vorboten eines Serienmodells,
denn als Ausgangspunkt für künftige Modelle
mit ähnlichen Proportionen: „Dass wir
hier ein richtiges fahrtüchtiges Auto entwerfen
konnten, war eine großartige Sache, es tat
gut, ein Auto zu schaffen, dass jederzeit die Straßen
entlangfahren könnte. Ja, es wäre ein
Traum, wenn dieser GT in Serie ginge, er hat ein
logisches Layout, vier Sitze, genug Gepäckraum,
ist auffällig, dynamisch und generell ein starkes
Statement. Es ist genau die Art Auto, die Kia bauen
sollte.“
Foto: KIA GT |
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