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KIA
Borrego FCEV
Neue Technologien erhöhen Leistungsfähigkeit
des Brennstoffzellen-SUV. |
KIA Borrego FCEV
Kia Motors präsentiert auf der Los Angeles
Auto Show eine zukunftsweisende Weltpremiere: den
Borrego FCEV. Der wasserstoffbetriebene SUV zeigt,
dass der koreanische Automobilhersteller in seiner
Brennstoffzellen-Technologie einen großen
Schritt nach vorn gemacht hat. Das Forschungsfahrzeug
basiert auf dem neuen Kia-SUV Borrego, der speziell
auf den US-amerikanischen Markt zugeschnitten ist
und in Europa nicht angeboten wird.
Das neue FCEV-Konzept (Fuel Cell Electric Vehicle)
unterscheidet sich von der Vorgänger-Generation
durch etliche Innovationen. Die 154-PS-Brennstoffzelle
(plus 47 PS) und ein neuer 450-Volt-Superkondensator
sorgen für höhere Leistungswerte, eine
deutlich größere Reichweite und verbesserte
Kaltstart-Qualitäten, dank derer der Borrego
FCEV auch in kühlen Regionen und Jahreszeiten
eingesetzt werden kann.
Die Brennstoffzelle befindet sich in der Fahrzeugmitte
unter dem Boden. Sie ist mit einem System von zwei
oder drei Tanks kombiniert, das mit einem Druck
von 700 bar arbeitet. Das Aggregat beschleunigt
den Borrego FCEV in der Spitze auf 161 Stundenkilometer
und erzielt einen außergewöhnlich hohen
Wirkungsgrad von 62 Prozent. Mit seinen 202 Liter
fassenden Wasserstofftanks, die unter dem Fahrzeug
und vor den Hinterrädern positioniert sind,
kann das Forschungsfahrzeug eine Strecke von 686
Kilometern zurücklegen.
„Es ist sehr spannend, diese neue Phase unseres
Forschungsprogramms zu erreichen“, sagt Dr.
Hyun-Soon Lee, President of Research & Development
der Hyundai-Kia Automotive Group. „Wir sind
nun in der Lage, Brennstoffzellen-Fahrzeuge in größerem
Umfang für Flottentests zu produzieren. Damit
bringt uns der aktuelle Borrego FCEV dem Ziel näher,
den Brennstoffzellenantrieb eines Tages auch unseren
Kunden anbieten zu können.“
Kia Motors beweist mit dieser Studie, dass das Unternehmen
neben Modellen mit modernen Verbrennungsmotoren
auch Forschungsfahrzeuge mit zukunftsweisender Brennstoffzellentechnologie
entwickeln kann. Und der Automobilhersteller lässt
zugleich keinen Zweifel daran, dass er ist in der
Lage ist, die Effizienz und Qualitätskontrolle
im zukünftigen Produktionsprozess von Brennstoffzellenfahrzeugen
noch deutlich zu steigern.
Bei der Karosseriekonstruktion sind Aluminium-Komponenten
zum Einsatz gekommen. Dadurch ist das Leistungsgewicht
des Borrego FCEV – trotz des schwereren Antriebsstranges
– ähnlich dem der Serienversion des Kia-SUV.
Unverändert geblieben sind der großzügige
Innenraum, der niedrige Geräuschpegel und der
hohe Fahrkomfort.
Diese Vorzüge des Kia Borrego (in manchen Ländern
auch Kia Mohave) wurden jüngst noch einmal
von unabhängiger Seite unterstrichen: Die US-Websites
Autobytel.com und myride.com, die alljährlich
in mehreren Kategorien die besten Newcomer auszeichnen,
kürten den neuen Kia-Offroader zum „Best
Kept Secret“. Begründung: Durch seine
Leistungsfähigkeit, seinen Komfort und seine
Geräumigkeit sei der Kia für jeden anderen
SUV ein ernstzunehmender Wettbewerber. Der Borrego
verkörpere „eine Erfolgsformel, mit der
Kia definitiv eine erfreuliche überraschung
gelungen ist“. Gewählt werden die Gewinner
der „Autobytel.com/MyRide.com Editors’
Choice Awards“ von den Redakteuren und Analysten
der Websites. Beide Portale werden von Autobytel
betrieben, dem international führenden E-Commerce-Unternehmen
im Automobilbereich. |
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