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Hyundai
IAA 2009
Erster Flüssiggas-Hybrid: Hyundai Elantra
LPI Hybrid. |
Hyundai IAA 2009
Ganz im Zeichen umweltfreundlicher Antriebe und
einer neuen Designsprache steht der Auftritt von
Hyundai auf der 63. Internationalen Automobilausstellung
IAA in Frankfurt. Mit jeweils vier Welt- und Europapremieren
inszeniert der fünftgrößte Automobilhersteller
bei den Frankfurter Festspielen eine wahre Neuheiten-Symphonie:
Erstmals der Weltöffentlichkeit gezeigt werden
das Kompakt-SUV ix35, die Mini-SUV-Studie ix-Metro,
das Stromfahrzeug i10 Electric und der verbrauchsoptimierte
i30 blue 1.6 CRDi. Als Europapremieren treten der
Santa Fe als Facelift-Modell, die Hybrid-Studie
Blue-Will, der Elantra LPI Hybrid und die Serienversion
des Genesis Coupé auf.
Der Hyundai Elantra LPI Hybrid als weltweit erstes
Flüssiggas-Hybrid-Modell wird seit Juli 2009
in Korea als Serienfahrzeug verkauft, und ist auf
der IAA erstmals in Europa zu sehen. Neben einem
mit Flüssiggas betriebenen 1,6-Liter-Motor
(84 kW/114 PS) sorgt ein 15 kW (20 PS) starker Elektromotor
für den Antrieb dieses „milden“
Hybriden. Weitere Komponenten des Hybrid-Antriebstrangs
sind eine 180-Volt-Lithium-Ionen-Polymer-Batterie,
ein System zur Bremsenergiezurückgewinnung,
das die Batterie auflädt, und ein stufenloses
CVT-Getriebe. Der voll alltagstaugliche Elantra
LPI Hybrid beschleunigt von Null auf 100 km/h in
11,7 Sekunden und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit
von 188 km/h. Umweltschonend zeigt sich der Flüssiggas-Hybrid
mit einem CO2-Wert von 94 g/km.
Den Paukenschlag im Hyundai-Orchester setzt die
Weltpremiere der Studie ix-Metro. Die Zusatzbezeichnung
HND-5 deutet auf den Entwicklungsstandort –
das Hyundai Namyang Designcenter in Korea –
hin. Das als Raumschiff für die Stadt konzipierte
Fahrzeug revolutioniert die Kleinwagenklasse. Denn
trotz kompakter Abmessungen (3,93 Meter Länge,
1,76 Meter Breite, 1,58 Meter Höhe) bietet
der viersitzige ix-Metro im Innenraum reichlich
Platz. Die hohe Gürtellinie, Räder im
20-Zoll-Format und moderne Sicherheitsassistenzsysteme
tragen zum Sicherheitsgefühl bei. Hintere Schiebetüren
und die fehlende B-Säule erleichtern den Einstieg
in den Tresor auf Rädern. Als Antrieb dient
ein Dreizylinder-Benziner mit 1,0-Liter Hubraum
und Direkteinspritzung. Unterstützt wird der
92 kW (125 PS) starke Verbrennungsmotor von einem
Elektromotor mit 5 kW (7 PS).
Ebenfalls spektakulär ist der Auftritt des
Konzeptfahrzeugs Blue-Will, einem Vollhybrid-Fahrzeug
mit Plug-In-Technologie, das in der Mainmetropole
seine Europapremiere erlebt. Für reichlich
Vortrieb sorgen ein 1,6-Liter-Benzin-Direkteinspritzer
mit 112 kW (152 PS) und ein 100 kW (136 PS) starker
Elektromotor in Verbund mit einem stufenlosen CVT-Getriebe.
Wellenförmige Linien prägen das futuristische
Design des Blue-Will ebenso wie die Front mit LED-Panels
und die großzügige Verglasung im Dachbereich.
Dort sind Solarzellen untergebracht, die den Kühlkreislauf
im Auto unterstützen. Mit seinen Außenmaßen
(4,30 Meter Länge, 1,80 Meter Breite, 1,46
Meter Höhe) reiht sich der Blue-Will in der
Kompaktklasse ein.
Für Herzklopfen am Hyundai Stand sorgt das
Genesis Coupé. Der 2+2-sitzige Hecktriebler
mit Frontmotor verfügt über klassische
Sportwagenproportionen: 4,63 Meter Länge, eine
Breite von 1,87 Meter und die niedrige Dachlinie
von 1,39 Meter sprechen eine deutliche Sprache.
Eine lange Motorhaube, Z-förmige Linien in
der Seitenansicht und ein knackiges Heck betören
den Coupé-Fan. Befeuert wird das Genesis
Coupé von einem 2,0-Liter-Turbo-Benziner
mit 155 kW (210 PS), der den Sportwagen in 8,3 Sekunden
von Null auf 100 km/h beschleunigt.
Ohne jeglichen CO2-Ausstoß fährt der
i10 Electric zur Weltpremiere in Frankfurt vor.
Das auf dem Kleinstwagen i10 basierende Elektroauto
wird ab 2010 in einer Kleinserie für den koreanischen
Heimatmarkt produziert. Ein Elektromotor mit munteren
49 kW (67 PS) beschleunigt den Cityflitzer innerhalb
von 15,0 Sekunden aus dem Stillstand auf 100 km/h
und weiter bis zur Maximalgeschwindigkeit von 130
km/h.
Foto: Hyundai Elantra LPI Hybrid |
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