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Hyundai
Santa Fe Facelift
Europapremiere: Erfolgs-SUV Hyundai Santa
Fe erhält Facelift. |
Hyundai Santa Fe Facelift
Der Santa Fe begründete 2001 den Einstieg von
Hyundai in das SUV-Segment. Seitdem wurden allein
in Deutschland rund 46.000 Fahrzeuge verkauft. Nun
feiert das modifizierte Modell der zweiten Generation
(Debüt im Frühjahr 2006) seine Europapremiere
auf der 63. Internationalen Automobilausstellung
in Frankfurt. Die Frontpartie wurde markanter gestaltet
und im Innenraum kommen noch edlere Materialien
zum Einsatz. Mit einem komplett neu entwickelten
2,2-Liter-Common-Rail-Diesel-Motor und einem sparsamen
Vierzylinder-Benziner ist der Santa Fe ganz auf
Effizienz getrimmt.
Die Design-Änderungen am Santa Fe fallen dezent,
aber wirkungsvoll aus: Auf den ersten Blick erkennt
man die 4,66 Meter lange Neuauflage am Kühlergrill,
der nun eine Chromblende und ein nach oben gerücktes
Hyundai Emblem trägt. Die Frontschürze
mit auffällig gestalteten Einfassungen für
die Nebellampen greift den sportlichen Stil des
neuen ix35 auf. Diese zählen ebenso wie die
farblich abgesetzten unteren Partien der Stoßfänger
zu den typischen Stilelementen des Sportroaders.
Außenspiegel mit integrierten Blinkern, neu
modellierte Heckleuchten und Auspuff-Endrohre sowie
eine überarbeitete Dachreling weisen außerdem
auf das Facelift-Modell hin.
Im Innenraum finden sich neue Bedienelemente wieder,
z.B. eine Lenkradfernbedienung für das CD-Radio,
aber auch frische Polster- und Bezugsstoffe sowie
ein USB-/AUX-Anschluss. Gewonnen hat der Santa Fe
auch in der Anmutung: Materialauswahl und -verarbeitung
verströmen an Bord Wohlfühlatmosphäre.
Erhalten blieb dank des langen Radstandes von 2,70
Meter das großzügige Innenraumangebot.
Dort finden auf Wunsch bis zu sieben Insassen Platz.
Clou der zusätzlichen Sitze: Bei Nichtgebrauch
verschwinden sie vollständig und eben im Boden,
sodass ein großer Gepäckraum zur Verfügung
steht. Er fasst 528 Liter und lässt sich durch
Umlegen der zweiten Sitzreihe auf bis zu 1.582 Liter
erweitern.
In vollem Umfang erhalten bleiben auch andere Stärken
des Santa Fe: Die hohe Bodenfreiheit von 20 Zentimetern
erlaubt auch abseits befestigter Wege, jederzeit
sein Ziel erreichen zu können. Die hohe Sitzposition
und die gute Sicherheitsausstattung inklusive Traktionskontrolle,
elektronischem Stabilitätssystem ESP mit Überrollsensor,
aktiven Kopfstützen und sechs Airbags zählen
zum umfangreichen Schutzsystem.
Die wichtigste Neuheit beim Santa Fe sind die Motoren.
Denn das Hauptaugenmerk der Entwickler lag in der
Verbrauchsreduzierung bei gleichzeitig verbesserten
Fahrleistungen. Als besonders sparsam entpuppt sich
der Santa Fe mit dem neuen 2,2-Liter-Common-Rail-Diesel,
der die Euro5-Abgasnorm erfüllt. Der intern
als „R-engine“ bezeichnete Motor wurde
im Dieselkompetenzzentrum der Marke in Rüsselsheim
entwickelt und verfügt über ein Common-Rail-System
der dritten Generation mit Piezo-Injektoren. Kraftvolle
145 kW (197 PS) treiben den Santa Fe 2.2 CRDi als
2WD-Variante in 9,5 Sekunden von Null auf 100 km/h
und bis zur Höchstgeschwindigkeit von 190 km/h.
Der Drehmomentgipfel von 422 Nm liegt zwischen 1.800
und 2.500 U/min an. Im Vergleich zum bisher eingesetzten
Diesel-Aggregat mit 114 kW (155 PS) ist das eine
Verbesserung bei der Standard-Beschleunigung um
1,8 Sekunden und ein Anstieg des Drehmoments um
79 Nm. Dem Plus an Fahrspaß steht eine Verringerung
des Verbrauchs und der Kohlendioxidemissionen gegenüber:
Mit lediglich 6,6 Liter Diesel (vorher 7,0 Liter)
im Gesamtverbrauch begnügt sich der Santa Fe;
die CO2-Emission beträgt 174 g/km (vorher:
185 g/km).
Die neue Einstiegsmotorisierung bildet ein 2,4-Liter-Vierzylinder-Benziner
mit 128 kW (174 PS), der den bislang eingesetzten
2,7-Liter-V6-Benziner ersetzt. Das Triebwerk der
Theta-Baureihe besitzt eine kontinuierliche variable
Ventilsteuerung CVVT. Der Santa Fe 2.4 beschleunigt
innerhalb von 10,7 Sekunden aus dem Stand auf Tempo
100 und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit
von 190 km/h. Mit einem Gesamtverbrauch von 8,5
Litern Super auf 100 Kilometern unterbietet er den
Verbrauchswert des Vorläufers um 1,6 Liter.
Auch die CO2-Emissionen nahmen ab: Statt 241 g/km
wie bisher beim Sechszylinder-Motor sind es nun
nur noch 203 g/km.
Ebenfalls neu für beide Motorvarianten ist
das serienmäßige Sechsgang-Schaltgetriebe
und die optional erhältliche Sechsstufen-Automatik
mit zweiter, manueller Schaltebene und einen speziellen
Eco-Modus. Sie ist im Vergleich zum bisher eingesetzten
Fünfstufen-Automaten um 12 kg leichter, baut
4,1 Zentimeter kürzer und besteht aus weniger
Teilen.
Beim Antrieb vertraut Hyundai auf Bewährtes:
Nach wie vor ist der Santa Fe mit Frontantrieb und
als 4WD-Modell im Angebot. Beim Allradantrieb mit
der Bezeichnung Interactive Torque Management handelt
es sich um ein schlupfabhängig geregeltes System
mit elektromagnetisch betätigter Mehrscheibenkupplung.
Damit ist eine variable Kraftverteilung möglich,
die bei normaler Fahrt die gesamte Antriebkraft
auf die Vorderräder lenkt. Lediglich bei entstehenden
Schlupf – z.B. bei widrigen Bedingungen oder
abseits befestigter Wege – werden die Hinterräder
mit bis zu 50 Prozent der Antriebskraft versorgt.
Foto: Hyundai Santa Fe |
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