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Honda
FCX Concept
FCX Concept – Hondas Interpretation
eines alltagstauglichen Brennstoffzellen-Fahrzeugs
ist reif für den Serieneinsatz. |
Honda FCX Concept
Auf dem Genfer Autosalon 2007 stellt Honda erstmals
in Europa eine voll fahrtaugliche Version des FCX
Concept mit Brennstoffzelle vor. Das im vergangenen
Jahr in Paris noch als Studie vorgestellte Fahrzeug
ist inzwischen voll fahrbereit und mit einer Honda-Brennstoffzelle
der nächsten Generation ausgestattet. Der FCX
Concept bietet eine Reichweite von 570 km (Werksangabe
für den LA4-Modus) und eine Höchstgeschwindigkeit
von abgeregelten 160 km/h. Die ersten Exemplare
dieses völlig neu entwickelten Brennstoffzellenfahrzeugs
sollen 2008 in Japan und den USA in den Verkauf
gehen.
Trotz des Platzbedarfs der Brennstoffzellen-Technologie
bietet der FCX Concept ein aufregendes Design mit
kurzer Front, schräg stehender Frontscheibe
und niedriger Dachlinie. Der Innenraum mit seinem
flachen Boden und den großzügigen Platzverhältnissen
gibt sich ebenfalls sehr futuristisch.
Die elegante, niedrige Gürtellinie einer Limousine
und den großzügigen Innenraum verdankt
der FCX Concept seiner vertikalen Brennstoffzelle,
die das Kernstück der neuen Technologie darstellt.
Die kompakte und hoch effiziente Honda-Brennstoffzelle
ist im Mitteltunnel untergebracht und bietet eine
hohe Leistungsausbeute bei höchster Umweltfreundlichkeit.
Anders als frühere Brennstoffzellen, in denen
der Wasserstoff und das bei der Stromerzeugung entstehende
Wasser horizontal fließen, arbeitet der neue
FCX Concept mit einem vertikalen System, bei dem
die Schwerkraft den Wasserabfluss begünstigt
und zur verbesserten Leistung wesentlich beiträgt.
Das vertikale System erzeugt einen stabileren Strom
über einen breiteren Bereich sowie eine um
14 kW höhere Leistung und ist dabei um 20 Prozent
kompakter und um 30 Prozent leichter als das Vorgängersystem
von Honda.
Motor und Getriebe sitzen ab sofort auf einer gemeinsamen
Welle und bilden eine kompakte Baugruppe. Die Motorleistung
konnte um 15 kW auf 95 kW angehoben werden. Das
gesamte Antriebssystem ist jetzt 180 kg leichter
und 40 Prozent kleiner.
Die Speicherung und Bereitstellung der Energie übernimmt
eine leistungsfähige Lithium-Ionen-Batterie,
die auch die beim Bremsen entstehende Energie aufnimmt.
Diese Verbesserung wesentlicher Antriebskomponenten
führt zu einer 30 Prozent höheren Reichweite
gegenüber dem FCX 2005.
Die Energieausbeute des Antriebssystems liegt bei
60 Prozent und ist damit etwa dreimal so hoch wie
bei einem Benzinmotor, doppelt so hoch wie bei einem
Hybridantrieb und 10 Prozent höher als beim
Vorgänger-FCX. Das Kaltstartverhalten wurde
ebenfalls erheblich verbessert – ist bis -30
°C garantiert.
Zu den weiteren Neuerungen gehören eine Shift-by-Wire-Schaltung
für das Getriebe und eine neue Instrumententafel
mit einer einfach abzulesenden Verbrauchsanzeige
für den Wasserstoff. Im Einklang mit dem umweltfreundlichen
Konzept des FCX bestehen die Sitzpolster und Türverkleidungen
aus Honda Bio-Fabric, einem pflanzlichen Material
mit langlebigen Eigenschaften und hervorragender
UV-Beständigkeit. |
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