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Ford
Elektroantrieb
Batteriegetriebener Elektro-Pkw auf
Ford Focus-Basis debütiert auf der IAA. |
Ford Elektroantrieb
Ford stellt auf der Internationalen Automobil-Ausstellung
(IAA) in Frankfurt das erste Modell einer ganzen
Flotte von Ford Focus-Prototypen mit batteriegestütztem
Elektroantrieb vor. Die 15 eigens entwickelten
Versuchsfahrzeuge nehmen ab Frühjahr 2010
an einem groß angelegten Praxistest der
britischen Regierung für Automobile mit ultraniedrigem
CO2-Ausstoß (Ultra-Low Carbon Vehicles)
teil. Dabei sollen sie unter Beweis stellen, dass
sie sich prinzipiell für die Aufnahme in
das zukünftige europäische Modellprogramm
von Ford eignen.
Die 15 Battery Electric Vehicles (BEV) gehen dabei
in die Hände eines Konsortiums, das sich
aus dem Energie-Unternehmen „Scottish and
Southern Energy“ (SSE), der Strathclyde
University und Ford zusammensetzt. Pilotiert werden
sie von Mitarbeitern der SSE sowie ausgesuchten
Referenzfahrern im Großraum Hillingdon,
dem westlichsten Stadtbezirk von London. Dort
entsteht auch eine entsprechende Infrastruktur
zum Aufladen der Batterien.
Die Entwicklung der BEV-Flotte wurde mit öffentlichen
Geldern des britischen Technology Strategy Board
(TSB) unterstützt. Der TSB fördert innovative
Industrieprojekte, die das nationale Verkehrswesen
verbessern und gleichzeitig CO2-Emissionen reduzieren.
„Der Elektroantrieb zählt zu den wichtigen
Schritten auf dem Weg von Ford zu einer effizienteren
und nachhaltigeren, gleichwohl aber auch alltagstauglichen
und für unsere Kunden bezahlbaren Mobilität“,
erläutert John Fleming, Chairman & CEO
Ford Europa. „Wir freuen uns darauf, gemeinsam
mit den einzelnen Projektpartnern die Entwicklung
realistischer Lösungen und eines robusten
Marktes für Elektrofahrzeuge in Europa voranzutreiben.“
Ford Focus BEV-Prototypen mit einer Reichweite
von 120 Kilometern
Der BEV-Prototyp basiert auf dem aktuellen europäischen
Ford Focus. Sein vollelektrischer Antrieb stammt
vom strategischen Partner Magna International
und baut auf jener Technologie auf, die derzeit
auch für die neue globale C-Segment-Fahrzeugarchitektur
entwickelt wird und 2011 in Nordamerika debütieren
wird.
Aufgabe der 15 Automobile umfassenden Ford Focus
BEV-Testflotte ist es, die Eignung dieses batteriegestützten
Elektroantriebs für europäische Straßen-
und Verkehrsbedingungen zu überprüfen.
Ihre speziellen Vorteile: Als „Zero Emission
Vehicles“ emittieren sie keinerlei Abgase,
halten also speziell im innerstädtischen
Verkehr die Luft rein. Zugleichen bieten sie genügend
Platz für bis zu fünf Erwachsene, einen
praktischen Kofferraum und viele weitere Attribute,
mit denen auch die konventionellen Ford Focus-Modelle
in ihrer Klasse Maßstäbe setzen.
Dabei überrascht der Ford Focus BEV mit einer
bemerkenswert hohen Alltagstauglichkeit. So stellt
der in die serienmäßige Karosserie
integrierte Lithium-Ionen-Akku modernster Generation
ein Energievolumen von 23 Kilowattstunden zur
Verfügung – genug, um dem 100 kW (136
PS) starken Magnet-Motor eine Reichweite von gut
120 Kilometern und eine Höchstgeschwindigkeit
von bis zu 136 km/h zu ermöglichen. Angeschlossen
an eine herkömmliche 220-Volt-Steckdose,
ist der Aufladezyklus in sechs bis acht Stunden
abgeschlossen.
Weitere Besonderheit der Prototypen: Sie profitieren
von fortschrittlichen Features, die Ford in Nordamerika
bereits erfolgreich in seinen Hybridmodellen einsetzt.
Hierzu zählt beispielsweise die elektrisch
geregelte Klimakontrolle inklusive des Hochspannungs-Klimakompressors
aus dem jüngst auf dem US-Markt eingeführten
Ford Fusion Hybrid.
Foto: Ford Focus BEV
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