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Ford
Produktion
Ford of Europe passt die Produktion
der geänderten Nachfrage an. |
Ford Produktion
Vor dem Hintergrund des gravierenden Absatzrückgangs
im europäischen Automobilmarkt und anhaltend
negativer Konjunkturaussichten hat Ford of Europe
weitere wichtige Maßnahmen angekündigt,
mit denen das Unternehmen seine Produktionskapazitäten
der gesunkenen Nachfrage anpasst. Darüber
hinaus optimiert Ford of Europe seine Produktionspläne
zur Sicherung seiner Wettbewerbsfähigkeit.
Das Unternehmen geht davon aus, dass sich der
europäische Markt aller Voraussicht nach
auf absehbare Zeit nicht wesentlich erholen wird.
Dies bedeutet für die deutschen Standorte:
Geschäftsleitung und Gesamtbetriebsrat der
Ford-Werke GmbH haben am vergangenen Freitag die
erforderlichen Änderungen und Ergänzungen
zur Investitionssicherungsvereinbarung vom März
2006 für das Kölner Motorenwerk und
das Werk Saarlouis beschlossen. "Mit dieser
Vereinbarung setzen wir in sehr schwierigen Zeiten
für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
ein positives Zeichen", so Bernhard Mattes,
Vorsitzender der Geschäftsführung der
Ford-Werke GmbH.
Die angekündigten Maßnahmen, von denen
die Ford-Beschäftigten in Köln und Saarlouis
in Betriebsversammlungen unterrichtet wurden,
betreffen im Rahmen des europäischen Produktions-Netzwerkes
von Ford die Fertigungsstätten in Deutschland
(Köln und Saarlouis), Spanien (Valencia)
und Rumänien (Craiova). Das Motorenwerk Köln
und das Motorenwerk Craiova/Rumänien übernehmen
jeweils die Produktion eines neuen, fortschrittlichen
Benzinmotors mit kleinem Hubraum und moderner
EcoBoost-Technologie.
Die Fertigung umfasst an den beiden Standorten
jeweils sowohl die mechanische Fertigung der einzelnen
Komponenten wie Zylinderblock, Zylinderkopf und
der Kurbelwelle, als auch die Montage des Motors.
Ein Großteil der derzeit Beschäftigten
im Kölner Motorenwerk (V6-Produktion) wird
diesen neuen Motor fertigen. Köln ist das
erste Werk, das diesen neuen Motor produzieren
wird. Im Motorenwerk Köln werden in der Zukunft
Ford Mondeo-Fahrzeuge auf umweltfreundliche CNG-
und LPG-Antriebe umgerüstet. Damit ist weitere
Beschäftigung im Kölner Motorenwerk
gesichert.
Das Werk Saarlouis bleibt das Stammwerk für
alle Modell-Varianten der kommenden Generation
des Ford Focus. Die gegenwärtige Nachfrage-schwäche
wird durch die Fortsetzung der Kurzarbeit in Saarlouis
abgefedert. Die aktuell in Saarlouis gefertigten
Baureihen Ford Kuga und Ford C-MAX werden nach
Auslaufen der jetzigen Fahrzeug-Generationen an
diesem Standort nicht ersetzt.
Diese Punkte wurden in einer Betriebsvereinbarung
zwischen der Geschäftsführung und dem
Gesamtbetriebsrat der Ford-Werke GmbH festgeschrieben.
Weiterhin wurde vereinbart: Die Tariferhöhung
und deren Umsetzung für die 24.000 Beschäftigten
der Ford-Werke GmbH in Deutschland erfolgt in
zwei Schritten: Rückwirkend zum 1. Februar
2009 werden die Bruttoentgelte um 1,1 Prozent
unter Anrechnung von einem Prozentpunkt gemäß
der Investitionssicherungs-vereinbarung vom März
2006 erhöht, zum 1. Mai 2009 in einem zweiten
Schritt um weitere 2,1 Prozent. Die tarifliche
Einmalzahlung in Höhe von 122 Euro erfolgt
im September 2009.
"Erneut hat sich die 2006 geschlossene Investitionssicherungsvereinbarung
als ein wertvolles Instrument erwiesen, um gemeinsam
mit der Arbeitnehmervertretung flexibel auf geänderte
Rahmenbedingungen reagieren zu können",
führte Arbeitsdirektor Rainer Ludwig aus.
Bernhard Mattes und Rainer Ludwig betonten die
konstruktive Zusammenarbeit und Handlungsbereitschaft
während der schwierigen Verhandlungen mit
der Arbeitnehmervertretung, um für das Unternehmen
und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tragfähige
und zukunftsweisende Lösungen zu erzielen.
"Die beschriebenen Maßnahmen sind ein
gutes Zeichen für die Werke in Köln
und Saarlouis und stellen ein klares Bekenntnis
von Ford zur Produktion in Deutschland, Rumänien
und Spanien dar. Ziel aller Maßnahmen ist
es, gestärkt aus der derzeit schwierigen
wirtschaftlichen Situation hervorzugehen",
betonte Bernhard Mattes.
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