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Ford Flex EcoBoost   Ford EcoBoost

V8-Power mit geringerem Sechszylinder-Verbrauch für drei Serienmodelle.

Ford EcoBoost

Mit 3,5 Liter Hubraum feiert die erste Version der neuen, umweltgerechten EcoBoost-Motorenfamilie von Ford ihr Debüt in den Modellen Ford Flex sowie Lincoln MKS und MKT. Durch die Verknüpfung von innovativer Benzindirektein spritzung mit einem Twin-Turbo-System kombiniert das hochmoderne Vierventil-Aggregat die bullige Drehmoment-Charakterstik eines deutlich größeren V8 mit den ökologischen Vorteilen eines Sechszylinders. Sprich: Dank „Downsizing“ sinken Treibstoffkonsum und Abgasemissionen im Vergleich mit einem gleichstarken Achtzylinder um bis zu 15 Prozent – ohne Leistungseinbußen. Bis 2013 steht die fortschrittliche Motoren-Technologie in 90 Prozent aller Modellreihen von Ford und damit Millionen von Kunden zur Verfügung.

Zu den herausragenden technologischen Besonderheiten der EcoBoost-Technik zählt die Biturbo-Aufladung, die – erstmals in einem Ford – in Verbindung mit einem Sechszylinder zum Einsatz kommt. Jeder der beiden Honeywell GT15-Lader, die Drehzahlen von bis zu 170.000 Touren pro Minute erreichen, zeichnet dabei für eine Zylinderbank verantwortlich. Da sie vergleichsweise klein ausgelegt wurden, sprechen sie bereits bei niedrigen Motordrehzahlen an und reduzieren auf diese Weise das gefürchtete „Turboloch“ – das verzögerte Ansprechen auf Gaspedalbefehle – auf ein für den Fahrer praktisch nicht mehr wahrnehmbares Niveau. Im Zusammenspiel mit einem Luft/Luft-Ladekühler drücken sie rund 25 Prozent mehr Luft in die Brennräume, als dies bei einem konventionellen Saugmotor der Fall wäre – und verbessern auf diese Weise den Wirkungsgrad.

Trotz immenser Temperaturen von bis zu 950 Grad Celsius, mit dem die wassergekühlten Turbos operieren, stellten die Techniker von Ford die bedingungslose Zuverlässigkeit des Systems im Alltagseinsatz durch ebenso aufwändige wie schonungslose Testprozeduren sicher. So musste der EcoBoost-Motor zum Beispiel einer Vollgas-Dauerbelastung über 362 Stunden standhalten – dies entspricht dem 15-fachen Zeitraum der „24 Stunden von Le Mans“. Hinzu kommen 1.500 Zyklen eines speziellen Thermo-Versuchs, bei dem das Aggregat nach jeweils zehn Minuten Vollgas abrupt und ohne zusätzliche Kühlung abgestellt wird. Auch diese Tortur überstanden die Lader ohne Schaden, wie die anschließende Analyse ergab.

Weniger Verbrauch und geringe Abgasemissionen
Benzindirekteinspritzung ist die zweite Spezialität der neuen EcoBoost-Motoren-Generation. Das vom deutschen Spezialisten Bosch zugelieferte System presst den Kraftstoff je nach Fahrweise mit einem Druck von 14 bar (200 psi) bis hin zu 150 bar (2.175 psi) in die Zylinder. Spezielle Magnet-gesteuerte Einspritzdüsen mit jeweils sechs Öffnungen sorgen dabei für eine besonders präzise Zerstäubung des Benzins in den Brennräumen. Dies bringt zahlreiche Vorteile mit sich: Mehrere Vor-, Haupt- und Nacheinspritzungen ermöglichen eine enorm exakte und vollständige Verbrennung – dies verhindert die Bildung ungeliebter Rückstande und verbessert so das Emissionsverhalten. Zugleich wirkt sich der feine Kraftstoffnebel kühlend aus, was die Effizienz der Verbrennung zusätzlich erhöht und die „Klopfneigung“ – also die Gefahr unkontrollierter Selbstentzündung des Brennraum-Gemischs – senkt.

Erstmals kommt die EcoBoost-Technologie im Laufe des Jahres in den Modellen Lincoln MKS und MKT sowie im Ford Flex in Kombination mit einem 3,5 Liter großen Duratec-Sechszylinder zum Einsatz. Der Biturbo mit Benzindirekteinspritzung entwickelt 355 PS bei 5.700 Umdrehungen, das maximale Drehmoment erreicht bei 3.500 Touren einen Bestwert von 475 Nm (350 lb.-ft.).

Foto: Ford Flex EcoBoost

 
 
 
 
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