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BMW Produktion   BMW Produktionsstart

Produktionsstart des neuen BMW 3er im Stammwerk München.

BMW Produktionsstart

Mit dem Produktionsanlauf der sechsten Generation der BMW 3er Reihe beginnt im Stammwerk München eine neue Ära. Die dabei getätigten Investitionen flossen unter anderem in innovative Fertigungsanlagen und modernste Produktionstechnologien. Sie sind Teil einer langfristig angelegten Strategie, die Konkurrenz- und Zukunftsfähigkeit des Werks München zu stärken und somit 9000 Arbeitsplätze in der bayerischen Landeshauptstadt zu sichern. Damit übernimmt die BMW Group an ihrem Stammsitz in besonderem Maße gesellschaftliche Verantwortung.

Das Werk in München ist fester Bestandteil des globalen Produktions-netzwerkes der BMW Group. Es fungiert weltweit als Leitwerk für den Anlauf des neuen BMW 3er. Alle Regionen weltweit werden zu einem einheitlichen Marktstart direkt aus dem Stammwerk beliefert. Zusätzlich wurden im Werk München sowohl die Fügefolge als auch die Prozessbaukästen für die Produktion des BMW 3er für den Produktionsverbund festgelegt. Dank der standardisierten Herstellungsprozesse und der effizienten Fertigung kommt das Werk München mit einer sehr kurzen Produktionsanlaufkurve aus. Innerhalb von nur drei Monaten nach Produktionsstart der neuen BMW 3er Limousine wird die Kammlinie von 680 Einheiten pro Tag erreicht. Insgesamt fertigt das Werk dann mehr als 900 Fahrzeuge am Tag.

Bedingt durch die spezielle innerstädtische Lage sieht sich das BMW Werk München besonderen Herausforderungen gegenüber. Die komplexe Fertigungsinfrastruktur, angelegt auf einer Gesamtfläche von circa 700 000 Quadratmetern, erfordert eine außergewöhnlich hohe Verdichtung. Dies hat zur Folge, dass das wichtigste Volumenmodell des bayerischen Premiumherstellers auf bis zu fünf Gebäudeebenen produziert wird. Das reibungslose Zusammenspiel zwischen Produktion, Logistik, Transport und Administration auf engstem Raum gehört deshalb weltweit zu den Meisterleistungen im modernen Fahrzeugbau.

Um ein Höchstmaß an Präzision und Effizienz sicherzustellen, wurden in sämtlichen Produktionsbereichen neue Fertigungsstrukturen geschaffen. So kommt für die Herstellung der sechsten Generation des BMW 3er eine neue Großpresse zum Einsatz. Mit 17 Hüben pro Minute gehört die Anlage zu den modernsten der Welt. Sie leistet einen Durchsatz von 600 Tonnen Stahl pro Tag, die Presskraft beträgt 650 bis 2500 Tonnen. Damit setzt die leistungsstarke Anlage innerhalb von nur zwölf Tagen eine vergleichbare Menge Stahl um, die für den Bau des Pariser Eiffelturms notwendig war. Die neue Produktionsinfrastruktur gewährleistet zudem höchste Raumökonomie und optimale Materialströme. Darüber hinaus ermöglicht die Hightech-Presse eine Steigerung von Qualität und Effizienz.

Für die Produktion des BMW 3er wurde das alte, zu niedrige Karosseriebaugebäude demontiert und eine komplett neue Fertigungshalle errichtet. Darüber hinaus wurden im Karosseriebau zahlreiche neue Roboteranlagen installiert. Darunter sind auch Roboter, die zuvor im Werk Leipzig im Einsatz waren. Auch diese Synergie trägt spürbar zur Kostensenkung und zu einem nachhaltigen Materialeinsatz bei. Des Weiteren werden Laserroboter der neusten Generation sowie moderne Kleberoboter eingesetzt. -Das moderne, wärmearme Fügeverfahren kommt beim BMW 3er damit etwa doppelt so oft zum Einsatz wie bei seinem Vorgänger und ersetzt zum Teil das herkömmliche Punktschweißen. Durch das innovative Verfahren werden Dichtheit und Korrosionsschutz der Verbindung erheblich verbessert.

Im Zuge der Herstellung des neuen BMW 3er ist es BMW gelungen, eine praktisch restmüllfreie Fertigung zu realisieren, die Abfall-, Abwasser- und Emissionsentwicklung beinahe auf null zurückzufahren sowie Lärm und Vibrationen auf ein Minimum zu reduzieren. Das Restmüllaufkommen liegt aktuell bei acht Gramm pro Fahrzeug.

Foto: BMW Produktionsstart, BMW 3er, Endmontage München.

 
 
 
 
   
 
   
 
 
 
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