auto-report, autoreport


» Auto-News

» Alfa Romeo
» Audi
» Bentley
» BMW
» Citroën


» Fiat
» Ford
» Honda
» Hyundai
» KIA
» Lamborghini


» Lancia
» Lexus
» Maserati
» Maybach
» Mazda
» Mercedes-Benz


» MINI
» Nissan
» Opel
» Peugeot
» Porsche
» Renault


» Saab
» SEAT
» Skoda
» smart
» Suzuki
» Toyota

» Volkswagen
» Volvo
» Kontakt

» Impressum
» Werbung
» Webtipp
 
 
  | BMW Übersicht | BMW Archiv | BMW X4 M40i | BMW i8 Connectivity Award | BMW M4 GTS | BMW M2 Coupé | BMW M135i Award |
| BMW Allrad-Kompetenz | BMW Zukunft |
   
 
 
 
BMW Assistenzfunktionen   BMW Assistenzfunktionen

Bitte übernehmen Sie!

BMW Assistenzfunktionen

Autobahn A9 München in Richtung Nürnberg und – wie so oft – hohes Verkehrsaufkommen. Der Autofahrer sitzt jedoch – trotz der lästigen Verkehrssituation – ungewöhnlich entspannt hinter dem Steuer. Grund dafür: Das Auto fährt hochautomatisiert, d. h. es bremst, gibt Gas und überholt ganz von alleine, jedoch tut es dies stets angepasst an die momentane Verkehrssituation. Der zweite Grund: Dr. Nico Kämpchen, der Projektleiter Hochautomatisiertes Fahren bei der BMW Group Forschung und Technik hat mit seinen Kollegen mittlerweile schon annähernd 5000 Testkilometer absolviert. Um den Autofahrern in Zukunft hoch komfortable und sichere Fahrzeuge mit modernsten Assistenzsystemen anbieten zu können, arbeiten die Ingenieure der BMW Group Forschung und Technik seit einigen Jahren am elektronischen Co-Piloten zum automatisierten Fahren in spezifischen Situationen wie dem BMW TrackTrainer auf der Rennstrecke, dem Stau- und Kolonnenassistent oder dem Nothalteassistenten. Um Grenzen und Möglichkeiten dieser automatisierten Fahrfunktionen ausloten zu können, machten sich die Forscher nun an die nächste Aufgabe: Hochautomatisiert auf der Autobahn.

Dazu haben die Forscher die nun hochautomatisiert fahrende BMW 5er Limousine, die als Versuchsträger dient, mit umfassender Umfelderfassung und intelligenter Software ausgerüstet. Die hochautomatisierte Fahrfunktion kann der Fahrer auf der Autobahn durch einen Knopfdruck aktivieren. Ab diesem Zeitpunkt gibt der Forschungsprototyp von alleine Gas, er bremst selbstständig und er überholt langsamer fahrende Verkehrsteilnehmer. Eine der großen Herausforderungen der ersten Stunde – nämlich auffahrende Fahrzeuge an Autobahnzufahrten – konnte über ein kooperatives Verhalten gelöst werden. Der Prototyp verhält er sich insofern kooperativ, dass er Fahrzeuge, die auf die Autobahn auffahren möchten, einfädeln lässt oder, wenn möglich, sogar die rechte Spur frei macht. Die Funktion ist derzeit bis zu einer Geschwindigkeit von 130 km/h ausgelegt, berücksichtigt aber natürlich die gültigen Verkehrsregeln wie Tempolimits, Rechtsfahrgebot und Rechtsüberholverbot.

„Für den Fahrer ist es eine völlig neue und ungewohnte Situation, die Fahraufgabe komplett in die Hände eines Systems zu legen. Aufgrund der sehr geschmeidigen, souveränen und sicheren Fahrweise hat man jedoch bereits nach einigen Minuten Vertrauen in das selbstständig fahrende Fahrzeug.“, erklärt Nico Kämpchen, Projektleiter Hochautomatisiertes Fahren bei der BMW Group Forschung und Technik. „Nichtsdestotrotz bleibe ich – der Fahrer – natürlich in der Verantwortung und beobachte jederzeit aufmerksam meine Umgebung.“

Damit das hochautomatisiert fahrende Forschungsfahrzeug im Straßenverkehr derart unauffällig und fließend agieren kann, müssen dem Fahrzeug klare Handlungsstrategien mit auf den Weg gegeben werden. Die Grundlagen für die Ableitung dieser Strategien bilden neben der zuverlässigen Lokalisierung des Fahrzeugs innerhalb der eigenen Fahrspur vor allem die robuste Erkennung aller Fahrzeuge und Objekte in der unmittelbaren Umgebung. Erreicht wird dies durch die redundante Fusion von verschiedenen Sensortechniken wie Lidar, Radar, Ultraschall und Kameraerfassung auf allen Fahrzeugseiten. Redundant heißt hier aber keineswegs „überflüssig“ – vielmehr bedeutet es, dass das Fahrzeug zur eindeutigen Situationserfassung in jede Richtung mindestens zwei unterschiedliche Messprinzipien nutzt. So stellen die Entwickler der BMW Group Forschung und Technik sicher, dass eventuelle Schwächen eines Sensors durch Stärken des anderen Sensors ausgeglichen werden.

Durch den Zugriff auf digitales Kartenmaterial, die Kamera sowie die Ortungsdaten des hochgenauen GPS weiß der selbstständig fahrende Forschungsprototyp nicht nur jederzeit, auf welcher Spur er sich befindet, sondern hat auch exakte Informationen darüber, wie die Strecke weiter verläuft und wie viele Spuren dieser Teil der Autobahn hat. Ergänzt wird diese Information durch die vorausblickende Kamera der Spurverlassenswarnung. Objekte nach vorne werden nicht nur über die Radarsensoren der Aktiven Geschwindigkeitsregelung mit Stop&Go-Funktion, sondern zusätzlich über Laserscanner erkannt. Gleiches gilt nach hinten und zur Seite.

Foto: BMW Assistenzfunktionen

 
 
 
 
   
 
   
 
 
 
  © baba grafik & design