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BMW
Konzernergebnis
BMW Group weiterhin weltweit führender
Premiumhersteller. |
BMW Konzernergebnis
Die BMW Group hat aus heutiger Sicht ihre für
2009 angekündigten Ziele trotz der anhaltenden
weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise erreicht.
„Wir sind zuversichtlich, dass die BMW Group
im abgelaufenen Geschäftsjahr wie geplant
ein positives Konzernergebnis vor Steuern erzielt
hat. Dies zeigt, dass unser konsequentes Kostenmanagement
sowie die umfangreichen Maßnahmen zur Verbesserung
der Profitabilität im Rahmen der Strategie
Number ONE greifen“, sagte der Vorsitzende
des Vorstands der BMW AG, Norbert Reithofer, am
Freitag in München.
Der Konzernumsatz ist im abgelaufenen Geschäftsjahr
ungeachtet der weltweit schwierigen konjunkturellen
Rahmenbedingungen vergleichsweise moderat gesunken.
Die Erlöse gingen im Vergleich zum Vorjahr
auf 50.681 (Vj. 53.197 /-4,7%) Mio. Euro zurück.
Im Segment Automobile lag der Umsatz bei 43.737
(Vj. 48.782 /-10,3%) Mio. Euro. Der Umsatz im
Motorradgeschäft sank auf 1.069 (Vj. 1.230
/-13,1%) Mio. Euro, während die Erlöse
in der Sparte Finanzdienstleistungen um 0,5% auf
15.798 (Vj. 15.725) Mio. Euro zulegten.
Der Geschäftsbericht für das Jahr 2009
wird am 17. März 2010 auf der Bilanzpressekonferenz
in München veröffentlicht. Die Auslieferungen
beliefen sich im vergangenen Jahr weltweit auf
1.286.310 (Vj. 1.435.876 /-10,4%) Automobile der
Marken BMW, MINI und Rolls-Royce. Damit hat die
BMW Group ihren Marktanteil im Premiumsegment
weiter ausgebaut und wie angekündigt ihre
Position als weltweit führender Premiumhersteller
behauptet.
Die Auswirkungen der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise
werden sich auch im laufenden Jahr in der Automobilindustrie
bemerkbar machen. Das Unternehmen will dennoch
dank neuer Modelle sowie der erwarteten allmählichen
Erholung der weltweiten Konjunktur 2010 profitabel
wachsen. „Die BMW Group geht mit einigem
Optimismus in das neue Jahr. Neue Modelle werden
bei uns im Laufe des Jahres für zusätzlichen
Rückenwind sorgen. Wir wollen 2010 der weltweit
führende Premiumhersteller bleiben und unseren
Absatz im einstelligen Prozentbereich auf über
1,3 Mio. Fahrzeuge steigern“, erklärte
Reithofer weiter.
Eine der wichtigsten Modellneuheiten im Jahr 2010
ist die neue BMW 5er Reihe, die Ende März
auf den Markt kommen und somit ab dem zweiten
Quartal für weiteren Auftrieb sorgen wird.
Positiv auf den Absatz werden sich 2010 auch weiterhin
die bereits Ende vergangenen Jahres sehr erfolgreich
gestarteten neuen Modelle BMW X1 und BMW 5er Gran
Turismo auswirken. Im laufenden Jahr wird auch
der MINI Countryman an der Start gehen.
Weltweit wurden im vergangenen Jahr 1.068.770
(Vj. 1.202.239 /-11,1%) BMW Automobile verkauft.
Damit liegt die Marke BMW erneut klar vor den
relevanten Wettbewerbern im Premiumsegment.
Deutlich zulegen konnten 2009 unter anderem die
BMW 7er Reihe (52.680 /+35,7%) sowie der BMW X6
(41.667 /+56,8%) und BMW Z4 (22.761 /+26,4%).
In Deutschland waren sowohl die 7er Reihe (7.439
/+74,8%) als auch die Modelle BMW X5 (10.933 /-31,9%)
und X6 (4.940 /+51,0%) jeweils klare Segmentführer.
Von den Ende Oktober 2009 neu eingeführten
Modellen BMW X1 und 5er Gran Turismo wurden 2009
weltweit bereits 8.499 X1 sowie 3.052 5er Gran
Turismo ausgeliefert.
Die Marke MINI setzte 2009 weltweit 216.538 Fahrzeuge
(Vj. 232.425 /-6,8%) ab. Rolls-Royce verkaufte
im vergangenen Jahr 1.002 (Vj. 1.212 /-17,3%)
Automobile und blieb damit klarer Marktführer
im Segment der absoluten Luxusklasse. Gut gestartet
ist der neue Rolls-Royce Ghost, von dem im Dezember
2009 bereits 150 Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert
wurden.
BMW Motorrad entwickelte sich im vergangenen Jahr
besser als der Gesamtmarkt und verbuchte mit weltweit
87.306 (Vj. 101.685 /-14,1%) Einheiten einen vergleichsweise
moderaten Rückgang.
In den aufstrebenden Märkten China (90.536
/+37,5%), Brasilien (6.398 / +118,8%) und Indien
(3.619 /+24,4%) konnten die Auslieferungen von
BMW und MINI Automobilen kräftig gesteigert
und jeweils neue Absatzrekorde erzielt werden.
„In China, Brasilien und Indien wollen wir
auch 2010 weiter zulegen“, so Reithofer.
Deutschland war 2009 der größte Einzelmarkt
für BMW und MINI Automobile. Insgesamt wurden
258.012 (Vj. 284.786 /-9,4%) Fahrzeuge ausgeliefert.
Mit 33.517 Auslieferungen verzeichnete die Marke
MINI 2009 in Deutschland das erfolgreichste Jahr
seit ihrer Markteinführung. Im laufenden
Jahr strebt die BMW Group auch im deutschen Markt
ein Absatzwachstum und damit einen höheren
Marktanteil im Premiumsegment an.
In den USA verkaufte die BMW Group im vergangenen
Jahr 241.727 Fahrzeuge (Vj. 303.190 /-20,3%).
Die Marke BMW blieb mit insgesamt 196.502 Auslieferungen
weiterhin die erfolgreichste europäische
Premium-Automobilmarke in den USA. Im laufenden
Jahr geht das Unternehmen auf dem US-Markt wieder
von einem Absatzzuwachs aus.
Foto: BMW Group Logo
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