 |
|
 |
| |
 |
|
Audi
RS 5
Audi präsentiert den RS 5 in Genf: Coupé
mit 331 kW (450 PS). |
Audi RS 5
Gewaltige Kraft, verpackt in ein Coupé von
klassischer Eleganz: Der Audi RS 5 gibt sein Debüt
auf dem Genfer Automobilsalon. Der hochdrehende
4,2-Liter-V8 sorgt mit seinen 331 kW (450 PS) für
mächtige Performance – bei außergewöhnlicher
Effizienz im Umgang mit dem Kraftstoff. Die Siebengang
S tronic und ein neu entwickeltes Mittendifferenzial
im quattro Antriebsstrang leiten die Kräfte
auf alle vier Räder.
Die RS-Modelle, die von der quattro GmbH entwickelt
werden, bilden die dynamische Speerspitze des Audi-Angebotsprogramms.
Der RS 5 setzt eine Linie fort, die ihren Anfang
vor über 15 Jahren mit dem RS 2 Avant nahm
– das Konzept der überlegenen Dynamik
in der Mittelklasse.
Der hochdrehende V8-Sauger, der aus 4.163 cm3 Hubraum
schöpft, ist eng mit dem V10 verwandt, der
den Hochleistungssportwagen R8 antreibt. Wie fast
alle Benzin-motoren von Audi bezieht er den Kraftstoff
über die Direkteinspritzung mit dem Kürzel
FSI – eine Technologie, die Audi beim Langstreckenklassiker
in Le Mans zu vier Siegen mit dem Rennwagen R8 verholfen
hat. Die Common Rail-Anlage baut bis zu 120 bar
Druck auf.
Aufwändiger Feinschliff an der zweiflutigen
Ansaug- und Abgasanlage lässt den Langhuber
frei atmen; vier verstellbare Nockenwellen und Tumble-Klappen
im Saugrohr unterstützen die Gemischbildung.
Der 4.2 FSI liefert imposanten Durchzug und fühlt
sich auch bei hohen Drehzahlen wohl – fast
wie ein Rennmotor. Er gibt seine 331 kW (450 PS)
Leistung bei 8.250 1/min ab, die maximal 430 Nm
Drehmoment stehen zwischen 4.000 und 6.000 Touren
bereit.
Die bullige Kraft, das spontane Ansprechen, das
lustvolle Hochdrehen, die voluminöse, klangvolle
Musik – der V8, den Audi in Handarbeit fertigt,
ist ein faszinierendes Gesamterlebnis von Power
und Emotion. Der 4.2 FSI katapultiert das 1.725
Kilogramm wiegende Coupé in 4,6 Sekunden
von null auf 100 km/h und weiter auf elektronisch
begrenzte 250 km/h Topspeed. Auf Wunsch regelt Audi
die Spitze erst bei 280 km/h ab.
Effizienz ist Serie in jedem Audi, auch im RS 5.
Im Mittel kommt der bärenstarke Achtzylinder
auf 100 Kilometer mit 10,8 Liter Kraftstoff aus
– sehr viel weniger als seine Hauptwettbewerber.
Dieser Top-Wert ist auch den Technologien aus dem
Modularen Effizienzbaukasten von Audi zu verdanken.
Der Motor und der komplette Antriebsstrang sind
auf minimale Reibung optimiert, die Ölpumpe
arbeitet bedarfs-gesteuert, und ein Rekuperationssystem
gewinnt in Ausroll- und Bremsphasen Energie zurück.
Die serienmäßige Siebengang S tronic
im RS 5 trägt mit ihrem hohen Wirkungsgrad
und dem lang übersetzten letzten Gang ebenfalls
zur Effizienz bei. Sie setzt sich aus zwei Kupplungen
und zwei Teilgetrieben zusammen. Beide sind permanent
aktiv, aber nur eines ist kraftschlüssig mit
dem Motor verbunden. Der Schaltvorgang erfolgt durch
den Wechsel der Kupplungen – blitzschnell,
geschmeidig und fast unmerklich.
Der Fahrer kann die Siebengang S tronic, die für
die Kräfte des hochdrehenden V8 spezielle Verstärkungen
erhielt, vollautomatisch agieren lassen oder selbst
steuern, mit dem neu gestalteten Wählhebel
oder mit Wippen am Lenkrad. Über das serien-mäßige
Audi drive select kann die Schaltstrategie im Automatikmodus
zwischen den Modi auto, comfort und dynamic variiert
werden. Im Programm „Launch Control“
managt die Siebengang S tronic die perfekte Beschleunigung
aus dem Stand heraus – mit voller Power und
minimalem Reifenschlupf.
Wie jedes RS-Modell bringt auch der RS 5 seine Kraft
mit dem permanenten Allradantrieb quattro auf die
Straße. Beim Mittendifferenzial, das die Kräfte
zwischen Vorder- und Hinterachse verteilt, präsentiert
Audi, die führende Marke beim Allradantrieb,
eine neue Entwicklungsstufe – das so genannte
Kronenrad-Differenzial. Das selbstsperrende Kronenrad-Mittendifferenzial
baut kompakt und leicht und erzielt einen hohen
Wirkungsgrad. Dank seiner Lamellenpakete kann es
die Verteilung der Momente zwischen Vorder- und
Hinterachse breit variieren; bei Bedarf strömen
bis zu 70 Prozent nach vorn und maximal 85 Prozent
nach hinten. Die Standard-Auslegung ist mit 40:60
weiterhin sportlich heckbetont.
Das neue Differenzial arbeitet mit einer elektronischen
radselektiven Momenten-steuerung zusammen, die auf
alle vier Räder zugreift. Wenn bei dynamischer
Gangart eines der kurveninneren Räder zu stark
entlastet wird, bremst es das System leicht ab,
noch bevor Schlupf auftritt – das sorgt einerseits
für satte Traktion und erzeugt andererseits
ein Giermoment, das die Kurvenfahrt unterstützt.
Die Bremsanlage arbeitet mit mächtigen innenbelüfteten
Scheiben – an der Vorderachse haben sie 365
Millimeter Durchmesser. Wegen maximaler Wärme
abfuhr sind die Stahl-Reibringe gelocht und über
Stifte mit den aus Aluminium gefertigten Bremstöpfen
verbunden. Die hochglänzend schwarz lackierten
Sättel mit dem RS-Schriftzug bestehen ebenfalls
aus Aluminium, die vorderen verzögern mit je
acht Kolben. Auf Wunsch montiert Audi an der Vorderachse
Scheiben aus Kohlefaser-Keramik mit 380 Millimeter
Durchmesser. Sie sind extrem leicht, standfest und
langlebig. Das Stabilisierungssystem ESP integriert
einen Sportmodus und lässt sich auch komplett
abschalten.
Foto: Audi RS 5 |
|
 |
|
 |