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Elektromobilität: Audi-Förderprojekt e-performance.

Audi e-performance


Audi arbeitet mit Hochdruck an der Zukunft der Mobilität. In einem eigens gegründeten Projekthaus entwickelt das Unternehmen ein integriertes Konzept für elektrische Antriebe im Auto. In diesem Rahmen startet am 1. Oktober ein Förderprojekt unter der Bezeichnung e-performance, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt wird. Das Vorhaben bindet Institute und Firmen aus Forschung und Industrie mit ein.

Audi investiert jedes Jahr rund zwei Milliarden Euro in Entwicklungsprojekte. Dabei gilt dem weiteren Fortschritt beim Verbrennungsmotor und seinem Umfeld großes Augenmerk, eine zweite Priorität liegt jedoch auf der Elektromobilität. Auf diesem Feld setzt das Showcar e-tron auf der IAA ein spektakuläres Ausrufe zeichen, zugleich findet eine strategische Bündelung der Aktivitäten statt. Audi hat ein Projekthaus zum Thema elektrisches Fahren etabliert, das in wenigen Tagen die Arbeit an einem Förderprojekt des Bundes aufnehmen wird. Die Arbeitsgruppe und das Projekt tragen denselben Namen: e-performance.

„Wir suchen ein Konzept ohne Kompromisse“, sagt Michael Dick, Mitglied des Vorstands der AUDI AG, Geschäftsbereich Technische Entwicklung. „Elektromobilität bedeutet für uns nicht, konventionelle Fahrzeuge nachträglich zu elektrifizieren. Vielmehr wollen wir uns das Thema in all seinen Aspekten ganzheitlich erarbeiten.

Das Projekthaus e-performance wurde in den Räumen der Audi Electronics Venture GmbH (AEV) etabliert. Diese Tochtergesellschaft von Audi setzt neue Technologien im Bereich Elektronik um und kooperiert dabei eng mit Hochschulen, Forschungsinstituten und jungen Start-Up-Unternehmen. Die AEV ist in der Nähe des Werksgeländes angesiedelt, im Projekthaus arbeiten junge Experten zusammen.

Der Elektroantrieb im Automobil wirft heute noch viele Fragen auf. Audi will sie ganzheitlich beantworten und so eine Architektur schaffen, die alle Teilbereiche des Fahrzeugs umfasst. Denn nur, wenn man neue Systeme und Komponenten zum perfekten Zusammenspiel bringt, lassen sich die Potenziale der Elektromobilität in vollem Umfang nutzen.

Audi geht davon aus, dass es bei den Fahrzeugkonzepten zu neuen, intelligenten Lösungen kommen wird. „Unser ganzheitliches Konzept ist aufwändig“, sagt Dr. Christian Allmann, Leiter für das Förderprojekt e-performance. „Aber nur mit ihm wird es möglich, die großen Zielparameter Reichweite, Leistung, Zuverlässigkeit, Alltagstauglichkeit, Lebensdauer und Kosten zu optimieren.“

Naturgemäß steht die Batterie als Herzstück des Elektroautos im Mittelpunkt der Untersuchungen – hinsichtlich thermischem Management, Leistungsfähigkeit, Package, Gewicht, Sicherheit, Lebensdauer und der Einbindung in die Wärme- und Energieströme des Fahrzeugs. „Wir entwickeln nicht die Chemie der Zellen, da verlassen wir uns auf unsere strategischen Partner“, sagt Dr. Korte. „Aber die Software für das Batteriemanagement wird unser Knowhow sein.“

Im Elektroauto bedarf das gesamte Bordnetz einer völlig neuen Struktur. Viele Komponenten, die heute die Energie und die Abwärme des Verbrennungsmotors nutzen, brauchen einen neuen Antrieb, von der Servolenkung bis zur Heizung. Die E-Maschine, die Leistungselektronik mit ihren Hochspannungskomponenten, Umrichtern und Wandlern sowie die Haltbarkeit der Chips unter den hohen Anforderungen im Auto sind weitere wichtige Arbeitsfelder.

Darüber hinaus – und das macht den integrierten Ansatz aus – untersucht Audi auch alle weiteren Bereiche des Fahrzeugs. Hier geht es um den Fluss der Kräfte im Antriebsstrang, die Klimatisierung, die Bedienung und die Anzeigen im Cockpit, die Fahrzeugakustik und das Fahrwerk; auf diesem Feld bieten elektrisch betätigte Bremsen und Federbeine viel versprechende Potenziale. Die Materialien im Auto – die möglichst leicht sein sollen – und das gesamte Package stehen ebenfalls im Fokus. Elektromotoren bauen sehr kompakt und finden auch an den Rädern oder den Achsen Platz; jedoch brauchen die Batterien eigenen Raum.

Bei allen Arbeitsschritten hat das junge Team einen wichtigen Aspekt im Blick: Auch ein Elektroauto muss ein echter Audi werden, mit dem starken Charakter der Marke mit den Vier Ringen. „Im Design und beim Karosserieleichtbau werden wir die geballten Kompetenzen des Unternehmens nutzen“, erklärt Dr. Korte. „Und auch bei der Fahrdynamik ist der hohe Audi-Standard Verpflichtung für uns.“ Die Messlatte liegt hoch – das Förderprojekt e-performance, das am 1. Oktober startet und auf drei Jahre angelegt ist, stellt eine große Herausforderung dar.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung beteiligt sich mit einem zweistelligen Millionenbetrag an dem Vorhaben. Audi hat renommierte Partner aus der Wissenschaft gewinnen können – die RWTH Aachen, die Technischen Universitäten in München, Dresden und Ilmenau, die Leibniz Universität Hannover und die Fraunhofer Gesellschaft. Aus dem Bereich der Industrie sind neben der AEV die Robert Bosch GmbH und die Bosch Engineering GmbH mit im Boot, erläutert Dr. Christian Allmann. Alle Partner sollen Nutzen aus dem Projekt ziehen. Die Wettbewerbsfähigkeit in der Hochtechnologie ist ein primäres Ziel der Bundesregierung, deswegen kommt die Audi-Partnerschaft dem ganzen Hochschul- und Industriestandort Deutschland zugute. Mit dem Förderprojekt e-performance können sich die Beteiligten einen wichtigen Knowhow-Vorsprung erarbeiten.

Foto: Audi Logo
 
 
 
 
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