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Audi Q5 - Karosserie   Audi Q5 - Euro Car Body Award

Vorsprung durch Technik im Karosseriebau: „Euro Car Body Award“ für den Audi Q5.

Audi Q5 - Euro Car Body Award

Intelligenter Leichtbau, gute Aerodynamik, innovative Technologien und eine schlanke Fertigung – Audi hat für die Karosserie des Audi Q5 den renommierten Euro Car Body Award gewonnen. Schon zum dritten Mal innerhalb von sechs Jahren ging die weltweit wichtigste Auszeichnung auf diesem Gebiet nach Ingolstadt, als Beweis für den Vorsprung, den die Marke mit den vier Ringen im Karosseriebau besitzt.

2003 und 2006 hatte Audi den Euro Car Body Award für die Karosserien des A8 und des TT erhalten; sie werden in der Audi Space Frame-Technologie (ASF) ganz oder zum großen Teil aus leichtem Aluminium gefertigt. Beim Performance-SUV Audi Q5 hingegen besteht der Aufbau aus Stahlblech, und auch hier hat das Unternehmen aus Ingolstadt wegweisende Lösungen entwickelt. Durch seine Kompetenz beim Werkstoff Aluminium treibt Audi auch bei der Stahlbauweise den Fortschritt seit vielen Jahren entscheidend voran.

Die Vergabe des Euro Car Body Award, der durch eine Bronzeplastik symbolisiert wird, erfolgt durch eine Fachjury, die auf Einladung des Automotive Circle International (Hannover) zusammentritt. Bei einer Tagung im hessischen Bad Nauheim wählten etwa 550 internationale Experten aus dem Bereich Karosseriebau den Audi Q5 vor zwölf konkurrierenden Modellen auf Platz eins.

Der Audi Q5 hat die leichteste Rohbaukarosserie im Segment der mittelgroßen SUV – ihre 355 Kilogramm Gewicht sind ein Top-Wert im Vergleich. Auch in der so genannten Leichtbaugüte, der Relation aus Gewicht, Torsionssteifigkeit und Größe, führt der Audi Q5-Aufbau den Wettbewerb an. Der Grund dafür ist der konzentrierte Einsatz von Leichtbaukomponenten.

Die Crash-Puffer, die den vorderen Längsträgern vorgeschaltet sind, und ihr verbindender Querträger sind aus Aluminium gefertigt; ihr Verbund bringt weniger als fünf Kilogramm auf die Waage. Einige Blechplatinen im hinteren Bodenbereich sind in unterschiedlicher Dicke gewalzt, was 1,9 Kilogramm Gewicht spart – auch bei diesen „tailored rolled blanks“ spielt Audi eine Vorreiterrolle. Die Motorhaube und die Heckklappe bestehen ebenfalls aus Aluminium, gegenüber Stahlblech sparen sie 15,7 Kilogramm Gewicht ein.

Das starke Herz der Karosserie jedoch sind die so genannten formgehärteten Stähle – diese ultrahochfesten Komponenten kommen bei den Längsträgern, der Mitteltunnelverstärkung, den Schwellern, den B-Säulen und beim Stirnwandquerträger zum Einsatz. Sie machen die Karosserie des Audi Q5 extrem aufprallsicher und steif, sie legen die Grundlage für das exakte Fahrverhalten und den souveränen Schwingungskomfort, und sie sind ungewöhnlich leicht.

Mit zwölf Prozent Anteil am Rohbau-Gewicht bringen die formgehärteten Bauteile zusammen nur 44 Kilogramm auf die Waage, gegenüber konventionellen Bauteilen sparen sie 15 Kilogramm ein. Für die Fertigung bedeutet das einen reduzierten Energieaufwand, für den Kunden einen geringeren Kraftstoffverbrauch. Audi hat im Werk Ingolstadt zwei eigene Fertigungslinien für formgehärtete Stähle installiert. Die Blechplatinen aus borlegiertem Stahl laufen langsam durch lange Öfen, in denen sie auf über 900 Grad erhitzt werden; danach werden sie in wassergekühlten Pressen auf zirka 300 Grad abgeschreckt. Bei diesem Prozess verdreifacht sich die Zugfestigkeit des Gefüges auf Top-Werte von zirka 1.500 Megapascal.

Neben dem Leichtbau-Aspekt waren beim Gewinn des Euro Car Body Award noch weitere Faktoren im Spiel. Die Karosserie des Audi Q5 weist einen vorbildlichen cW-Wert von nur 0,33 auf. An ihm hat auch der fast voll verkleidete Unterboden Anteil, er verbessert die Umströmung um cW 0,02.
Weitere Stärken sind die zahlreichen, intelligent gelösten Prozesse in der Produktion. Die Audi Q5-Karosserie läuft im Werk Ingolstadt in höchster Flexibilität auf dem selben Band wie der Aufbau des Audi A4 Avant, der Integrationsgrad beträgt fast 100 Prozent. Bei der Verbindung der Blechteile nutzt Audi Hightech-Verfahren wie das Plasmatronschweißen – diese Technologie macht die elegante Nullfuge möglich, die die Seitenteile mit dem Dach und dem Heckblech verbindet.
 
 
 
 
 
 
 
   
 
 
 
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